Check in Berufswelt der IHK macht Schnuppertag möglich

Messe Check-In Berufswelt : Schüler erkunden Ausbildungsberufe

Beim Ausbildungstag Check In Berufswelt stellen sich am 10. Juli im Kreis Viersen künftige Arbeitegber vor. Insgesamt sind 230 Unternehmen dabei, auch solche in Neuss und Mönchengladbach. Sie suchen Nachwuchs

Schüler oder Studienabbrecher, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, nimmt die Industrie- und Handelskammer in den blick Bei der Aktion Check In Berufswelt. können sie am Dienstag, 10. Juli, einen Blick in Unternehmen werfen. Dabei können sie neben dem Beruf auch das Umfeld und die Menschen kennenlernen.

 Das aber ist keineswegs Goodwill. Im Gegenteil. „45 Prozent der Unternehmen sehen den Mangel an Fachkräften als größtes Risiko für die Zukunft“, sagt Thomas Feldges von der Initiative Check In. Entsprechend gut seien die Aussichten für Interessenten, auch einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Aktuell sind es rund 230 Unternehmen aus der Region, vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Global Player, die in fast allen Berufsfeldern Stellen anbieten und dringend besetzen wollen. „Die Unternehmen zeigen allein durch ihr Engagement, dass sie wirklich Bedarf und Interesse haben. Bewerber dürfen sich also große Chancen auf eine Stelle ausrechnen“, sagt Feldges. Wer sich in einer Firma vorstelle, der könne durchaus mit einem Praktikumsplatz und sogar einer laufenden Bewerbung für das kommende Ausbildungsjahr nach Hause gehen.

„Wichtig ist uns aber, dass eine Überschreitung der Stadtgrenzen nicht nur möglich, sondern durchaus gewünscht ist. Ein Krefelder, der sich in Viersen bewirbt, oder ein Viersener in der Vitusstadt Mönchengladbach - das ist kein Problem, sondern gewünscht“, sagt Petra Pigerl-Radtke von der IHK Mittlerer Niederrhein. „Unsere Initiative umfasst das gesamte Gebiet des mittleren Niederrheins.“

Dabei gehe es nicht darum, nur Restposten zu besetzen. „Auch in den Top-5-Berufen sind durchaus noch Ausbildungsstellen zu bekommen. Egal ob KFZ-Mechatroniker, Industriemechaniker, Einzelhandelskaufleute oder medizinische Berufe, alles ist noch im Angebot“, sagt Pigerl-Rdtke. Längst werde auch ein Ausbildungsberuf nicht mehr schlechter bezahlt als ein Studienberuf. „Heute bieten viele dieser Stellen finanziell hervorragende Aussichten. Der Bedarf - und damit die Jobsicherheit - ist ebenfalls groß. Die Möglichkeiten sind vielfältig“, erklärt Edgar Lapp von der Bundesagentur für Arbeit Krefeld. Selten seien die Aussichten auf und durch Ausbildung so gut gewesen wie heute.

Wichtig sei vor allem Authentizität. Wer in einem Unternehmen vorstellig wird, der könne gleich Kontakte knüpfen und mit Persönlichkeit punkten. Das könne durchaus eine Abkürzung in den Beruf bedeuten. „Wir denken, es ist wichtig, dass die jungen Leute einfach die Initiative ergreifen und sich die Firmen ansehen“, sagt Feldges. „Eigentlich kann man jedem, der noch eine Stelle sucht, nur dringend zur Teilnahme raten.“ Wichtig sei auch, dass es nicht nur um Jugendliche gehe. Auch Eltern seien gern gesehen.

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