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CDU Niederkrüchten verzichtet auf eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl

Bürgermeister-Wahl in Niederkrüchten : CDU verzichtet auf eigenen Kandidaten

Die CDU Niederkrüchten stellt für die Kommunalwahl am 13. September keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf. Gespräche mit möglichen Kandidaten seien geführt worden, hätten aber zu keinem Ergebnis geführt.

Das bestätigte Ortsvorsitzender Reinhardt Lüger auf Nachfrage. Denn ein entsprechender Wahlgang stand gar nicht auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Zur Post“ in Elmpt.

Die CDU Niederkrüchten konzentriert sich auf die Ratsarbeit, will um jede Stimme kämpfen. Denn die CDU hat sich zwar mit 50 von 70 Anträgen im Gemeinderat am meisten eingebracht, steht aber mit 14 Mandaten einer Mehrheit von 20 Ratsmitgliedern von SPD, Grünen, Christlich kommunaler Wählergemeinschaft, FDP und Linken gegenüber. Wobei Lüger einschränkt, mit der SPD vor Ort durchaus gut zusammenarbeiten zu können.

50 von 184 Mitgliedern waren zur Versammlung erschienen, um die Kandidaten für die Kommunalwahl zu bestimmen. Als Wahlleiter fungierte Kreisgeschäftsführer Stephan Seidel. Alle Kandidaten wurden mit 43 bis 50 Ja-Stimmen gewählt. Dem Vorstand war es gelungen, für die 17 Wahlbezirke sieben neue Kandidaten zu gewinnen, darunter auch etliche jüngere Mitglieder. Als Kandidaten wurden gewählt: Heinz Wallrafen, Justin Nacar, Paul Gerd Wallrafen, Michael Otto, Klaus Walter, Michael Tekolf, Martin Fackler, Michael Bormann, Matthas Polmans, Iris Meisel, Helga Korth, Johannes Wahlenberg, Jürgen Lasenga, Bernd Coenen, Walter Michiels, Florian Wochnik und Irmgard Spridzans: eine Liste mit nur drei Frauen. Aus Niederkrüchten werden Reinhardt Lüger für den Kreistag, Wahlbezirk Niederkrüchten 11, vorgeschlagen, für den Wahlbezirk Brüggen/Niederkrüchten 1 Heinz Wallrafen.