CDU-Landtagsabgeordneter Marcus Optendrenk sprach in Niederkrüchten über die Zukunft des Gesundheitswesens auf dem Land.

Niederkrüchten : Zukunft des Gesundheitswesens auf dem Land im Fokus

Der CDU-Landtagsabgeordnete Marcus Optendrenk hat bei einem Besuch im Café Achten in Elmpt mit Niederkrüchtens Bürgermeister Kalle Wassong (parteilos) und rund 30 ortsansässigen Vertretern der Heilberufe über die Zukunft des Gesundheitswesens in der Gemeinde diskutiert.

„Niederkrüchten ist eine lebendige Gemeinde“, so Optendrenk. „Damit das so bleibt, müssen wir konkrete Maßnahmen gegen die Folgen des demografischen Wandels auf dem Land fordern.“ Dazu gehöre nicht nur die Vergabe von Studienplätzen an junge Menschen, die sich verpflichten, als Landarzt zu arbeiten, und der Bürokratie-Abbau auf allen Ebenen des Gesundheitswesens: „Es geht auch um viele kleine und große Bausteine vor Ort.“

Optendrenk diskutierte mehr als zwei Stunden mit den Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten und weiteren Vertretern der örtlichen Gesundheitsversorgung für Mensch und Tier, um über den Mangel an Pflegekräften und die Sicherung der traditionellen mittelständigen Praxisstrukturen zu sprechen. Diskutiert wurde etwa über die Möglichkeit, ältere Patienten trotz sich verändernder Familienstrukturen weiterhin in die Arztpraxen zu bringen, um eine ortsnahe Versorgung aufrecht zu erhalten. Vor der Diskussion hatte Optendrenk die Praxis von Zahnarzt Andreas Fink, Organisator der Veranstaltung, besucht, und sich einen Eindruck von der Tierarztpraxis von Nina Ungerechts verschafft. Danach führten Walter Pöpel, Günter Vosdellen und Christoph Hein durch ihre allgemeinärztliche und internistische Praxis. Wassong regte ein weiteres Treffen an. Eine gute Gesundheitsversorgung sei wichtig für eine gute Entwicklung, „nicht nur für Niederkrüchten“, so Optendrenk. RP

(RP)
Mehr von RP ONLINE