Viersen: CDU für "neues" Wohnen in Viersen

Viersen : CDU für "neues" Wohnen in Viersen

Veränderte Situationen erfordern neue Antworten. Das gilt auch für Wohn- und Lebenskonzepte. Zeitgemäßer Wohnraum ist wichtig für die Lebensqualität in einer Stadt. Für die CDU in Viersen hat das Thema daher hohe Priorität "Wer im Standortwettbewerb erfolgreich sein will, muss bei Bürgern und Neubürgern mit Wohnangeboten und Qualität punkten", sagt Parteivorsitzender Paul Mackes. Im Rat, bei Investoren und in den städtischen Gesellschaften kümmert sich die CDU darum, dass aus Plänen Realität wird.

Die städtische Grundstücksmarketinggesellschaft (GMG) und die Viersener Aktien-Baugesellschaft (VAB) sind gute Beispiele dafür. Unter CDU Aufsichtsratsvorsitz haben sich beide in den letzten Jahren positiv entwickelt und erheblich zur Verbesserung von Wohnangebot und Stadtstruktur beigetragen.

Die GMG entwickelte neue Baugebiete mit attraktiven und preiswerten Grundstücken. Die Baugebiete Burgacker in Dülken und Butschenweg in Süchteln sind Beispiele dafür - attraktive Wohnlagen für junge Familien und Neubürger. Die VAB modernisierte und erneuerte mit großen Investitionsprogrammen ihren Wohnungsbestand und sorgte damit für mehr zeitgemäßen Wohnraum in Viersen.

Berliner Höhe, Heimer Park, das Solferino-Carre, die Projekte in der Südstadt und im Rahser zeigen, dass dabei die bauliche Entwicklung genauso einbezogen wurde wie der Ausbau der Sozialstruktur durch Kindertagesstätten, Quartierstreffpunkte sowie Beratungs- und Hilfsangebote - heute wichtige Bausteine der sozialen Infrastruktur in der Stadt. "So verstehen wir praktische Stadtentwicklungspolitik", sagt der CDU Fraktionsvorsitzende Stephan Sillekens.

Neue Bedürfnisse der Mieter wurden dabei genauso berücksichtigt, wie Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Hunderte von Wohnungen profitierten von Qualitätsverbesserungen sowie von neuer Heizungs- und Dämmtechnik - gut für die Umwelt und den Geldbeutel der Bürger. Auch den Erfordernissen einer alternden Gesellschaft wurde Rechnung getragen. So stieg das Angebot barrierefrei erschlossener Wohnungen bei der VAB in nur fünf Jahren von unter 10 auf über 20 Prozent ihres Wohnungsbestandes - ein Kraftakt, aber auch ein wesentlicher Beitrag für angenehmes Wohnen im Alter.

"Dass sich Engagement für die Entwicklung des Gemeinwesens und wirtschaftlicher Erfolg nicht ausschließen, haben die Gesellschaften auch bewiesen, denn sie stehen wirtschaftlich wesentlich besser da, als noch vor Jahren", ergänzt Mackes. "Der Wohnungsbau ist auch ein wichtiger Standortfaktor für Viersen, wenn es um die Ansiedlung neuer Betriebe in der Kreisstadt geht.

Aktuell geht es beim Thema Wohnen besonders um die Innenstadtentwicklung und um die schnelle Umsetzung des erarbeiteten Handlungskonzepts, dass mit Unterstützung beider Gesellschaften auf den Weg gebracht wurde. "Wir müssen unsere Chancen im Wettbewerb jetzt schnell und konsequent nutzen", betont Sillekens. "Die nächsten Jahre sind dafür entscheidend. Es kann nicht sein, dass man zufrieden auf Analysen und Pläne guckt, die Interessenten Schlange stehen, die Stadt aber in Wirklichkeit mit den Bebauungsplänen nicht nachkommt und es dann faktisch an Realisierungsmöglichkeiten mangelt. Wir müssen unsere Potenziale jetzt nutzen und die Stadtentwicklung schneller vorantreiben." Beispiele dafür sind Flächen im Stadtpark Robend, am Erschließungsring, in der Südstadt, an der Melcherstiege in Dülken oder im Bereich Höhenbad in Süchteln. Attraktive Lagen, über die schon lange geredet wird, die aber konkret nicht zur Verfügung stehen. Dafür müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, vom Einsatz der städtischen Gesellschaften, über Investorenwettbewerbe bis zu extern Vorhaben- und Erschließungsplänen.

(jon)
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