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Brüggen: Vortrag und Konzerte mit Harmonium-Musik

Brüggen : Vortrag und Konzerte mit Harmonium-Musik

Die Burg Brüggen und die St.-Nikolaus-Kirche in Brüggen sind die Spielorte des dritten europäischen Harmoniumfestivals von Donnerstag, 3., bis Sonntag, 6. Oktober. Um das Programm hat sich erneut Harmoniumrestaurator Klaus Langer gekümmert.

Die sieben Veranstaltungen stehen unter dem Thema „Original und Bearbeitung“. Es stellt laut Langer die im ausgehenden 19. Jahrhundert weit verbreitete Praxis, bekannte und beliebte Werke für den Hausgebrauch zu adaptieren, in den Mittelpunkt.

Zum Eröffnungskonzert am Donnerstag, 3. Oktober, um 19.30 Uhr, wird das  Eskilstuna Oratoriekör aus Schweden erwartet, das nach der Uraufführung des Requiems von Tadeusz Klaus für Altsolo, Chor, Klavier und Harmonium nun auch die deutsche Erstaufführung bestreitet.

Am Freitag, 4. Oktober, wird das Programm  um 15 Uhr mit einem Vortrag mit und über Harmoniummusik fortgesetzt. Marc Gornetzki und Jori Schulze-Reimpell portraitieren im Abendkonzert um 19:30 Uhr den großen Arrangeur und Komponisten August Reinhard, der Werke für die Besetzung Harmonium und Klavier bearbeitet hat.

Am Samstag, 5. Oktober, können sich die Zuhörer ab 15 Uhr nach Frankreich entführen lassen. In einer „Liaison extraordinaire plus...“ erklingt Musik von Debussy bis Édith Piaf, gespielt von Christoph Lahme am Harmonium und Oliver Drechsel am Klavier. Viola Gräfenstein ergänzt dazu poetische Texte aus und über Frankreich. Der Abend ab 19.30 Uhr gehört  den Brüdern Tom und Jonathan Scott, die international als bestes Harmonium-Piano-Duo gelten. Neben Originalkompositionen und Bearbeitungen wie Debussys „Suite Bergamasque“ und Dukas‘ „Zauberlehrling“ präsentieren sie die Uraufführung eines Werkes von Tom Scott.

Am Sonntag, 6. Oktober, um 11 Uhr, erinnern Ellen Corver am Klavier und Dirk Luijmes am Harmonium an vergessene deutsche Romantik, die Dirk bei seinen Archivrecherchen aufgespürt hat – eine Entdeckungsreise der besonderen Art. Das Abschlusskonzert  um 15 Uhr steht unter der Überschrift „Harmonium trifft... Caféhaus“. Dort ist zu erleben, welche Rolle dieses Instrument im Salonorchester spielte. Von Oper über Operette und Wiener Walzer bis zum alten Schlager wird nicht nur ein buntes, musikalisches Programm: serviert, sondern es gibt auch Kaffee und ein Stückchen Kuchen.

Info Weitere Informationen giibt es online unter der Adresse www.harmoniumfestival.de.

(busch-)