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Brüggen: Steffi Neu lud zum "Kneipenquiz" in die Ratsstube in Brüggen-Bracht

Brüggen : 200 Gäste beim Kneipenquiz in der Ratsstube

Raten, lachen – und sogar Bälle flogen durch die Gegend: So munter war der Auftritt von Radiomoderatorin Steffi Neu in Bracht.

Es herrschte fröhliche Anarchie am Mittwochabend in der Ratsstube in Brüggen-Bracht. Laut und chaotisch war es. Es wurde gespielt, getrunken, geraten, gesungen, gelacht, getanzt, gerannt. Bälle flogen. Die Ratsstube war voll: Etwa 200 Menschen kamen zum beliebten Kneipenquiz mit WDR2-Moderatorin Steffi Neu.

Und Steffi Neu stürmte auf die Bühne – langsam gehen oder gar stillstehen scheint diese Frau gar nicht zu können. Sie begrüßte die Gäste mit „Ist wie nach Hause kommen“. Schließlich war Neu 2016 schon mit „WDR2 für eine Stadt“ in der Gegend.

Im Kneipenquiz, mit dem die 1971 geborene Journalistin und Moderatorin tourt, geht es um Spaß, um Kurioses aus der Gegend und um allgemeine Fragen. Nie ist es bierernst, da werden auch schon mal halbe Punkte gegeben oder Fragen übersprungen. Die Idee dahinter: Menschen kommen in die Kneipe, tun sich zusammen, geben sich lustige Teamnamen, raten zusammen, und alle gewinnen: einen vergnüglichen, kurzweiligen Abend. Es gab fünf Spielrunden mit unterschiedlichen Aufgaben. Die Antworten wurden auf Bierdeckeln notiert, von Neus Team eingesammelt und ausgewertet. Am Ende stand je ein Vertreter aus den Teams zum Finale auf der Bühne.

Allerdings gewann nicht nur das Team mit der höchsten Punktezahl, und jeder davon kannte einen Coffee-to-go-Becher nach Hause nehmen, auch das Team mit dem lustigsten Namen wurde geehrt: Dies waren Birgit, Gabi und Elli, die sich „Kleine Getränke erhalten die Freundschaft“ genannt hatten. Sie erhielten eine Riesenflasche Sekt.

Im Regioquiz gab es Fragen zur Brachter Dohle oder zur örtlichen Bezeichnung des Weckmanns. Es folgten Musikrätsel und ein Tempoquiz. Im Finale kam das Publikum zum Zuge: Es musste die Redewendung „Eine Leiche im Keller haben“ und das Lied „Griechischer Wein“ pantomimisch darstellen.

Steffi Neu hatte auch in Bracht einen Talkgast aus der Region zu ihrem Kneipenquiz eingeladen: Es war Dieter Könnes, der „Sean Connery des WDR“, so Neu. Könnes berichtete von neuen „Könnes kämpft“-Projekten und seinem Bezug zu Brüggen: Er hat in der Burggemeinde seinen Zivildienst absolviert. Daraus ergab sich für alle, die gut zugehört hatten, die nächste Frage. Auch der Journalist Ludger Kazmierczak amüsierte die Gäste mit seinen witzigen Beobachtungen über die niederländischen Nachbarn und bot sogar einen Crash-Kursus zur Aussprache des Niederländischen: 200 Menschen intonierten den Zungenbrecher über die „Scheveninger schaapscheerders“.

Steffi Neu nahm die Menschen mit ihrer Schlagfertigkeit ein, war immer wieder im Publikum unterwegs, sprach die Gäste persönlich an und verbreitete gute Laune pur. Und am Ende des Abends durfte sich das Team „Ohne Radler“ als Sieger krönen lassen.