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Brüggen: So schön wird der neue Schulhof der Kreuzherrenschule

Bauvorhaben in Brüggen : So schön wird der neue Schulhof

Weg mit der Betonwüste – her mit Spielgeräten und Grün: So soll der Pausenhof der Brüggener Kreuzherrenschule schöner werden. Dafür investiert die Gemeinde mehr als 110.00 Euro. Die Aufträge sind erteilt; die Arbeiten sollen Mitte Juni beginnen und zum Ende der Sommerferien fertig sein.

Die 200 Mädchen und Jungen der Kreuzherrenschule im Brüggener Zentrum können sich freuen: In wenigen Tagen werden Bauarbeiter damit beginnen, ihren Pausenhof von einer kargen Betonwüste in eine attraktive Freizeitfläche mit viel Grün zu verwandeln. Dort sollen etwa zwei weitere Bäume Schatten spenden, Geräte zum Spielen und Klettern einladen. „Wir freuen uns alle sehr, wenn es losgeht“, sagt Petra Bors, kommissarische Leiterin der Grundschule.

Kinder, Lehrer und Eltern hätten lange auf eine Umgestaltung der Schulhoffläche gehofft. Bisher habe sie für die Grundschüler kaum etwas  geboten; außer Hüpfspiele und Fangen sei wenig möglich gewesen. Kollegum und Förderverein hätten sich laut Bors mit Ideen an dem Projekt beteiligt. Der Förderverein der Kreuzherrenschule hatte schon investiert in ein großes Spiel- und Klettergerüst für den hinteren Bereich des Schulhofes, seit den Osterferien können die Kinder dort spielen.

Bereits seit Anfang 2017 sei die Herrichtung des vorderen Schulhofbereiches ein Thema. Laut Thomas Gotzen und Renate Kirsch von der Gemeineverwaltung Brüggen habe es dazu auch zahlreiche Abstimmungsgespräche mit der Schule gegeben, auch der erste Entwurf sei mit deren Anregungen nochmal neu überarbeitet worden. Zudem sei das gesamte Vorhaben teurer geworden. Statt der zunächst geplanten Kosten in Höhe von 70.000 Euro mussten die Mittel aufgestockt werden. Die Schulhofgestaltung wird nun voraussichtlich 100.000 Euro kosten, dazu kommen 13.000 Euro für die Planung.

Und so soll der neue Pausenhof aussehen: Der Beton in der Mitte der Fläche wird einem grünen Zentrum weichen. Ein Spielpodest mit „Fahnenmast“ bildet den Mittelpunkt“, erläutert Thomas Gotzen vom Bauamt den Entwurf der Landschaftsarchitekten Hermanns. Für die Kinder gibt es Klettermöglichkeiten wie Robinienstämme und einen Steigstamm, die zu dem rund 60 Zentimeter hohen Spielpodest führen. Rund um die Grünfläche werden Rosmarin-Weidengebüsche und Gehölze gesetzt. In der Fläche selbst werden Wege aus Rindenmulch ausgelegt. „Um die spielenden Kinder zu schützen, werden im Kletterbereich Hackschnitzel verteilt“, erläutert Gotzen. Zudem gibt es als Sitzgelegenheit eine große, runde Stahlbank mit einer Holzauflage. Außerdem werden dort zwei neue Platanen gepflanzt, die Schatten spenden.

Auch der hintere Bereich des Pausenhofes, in dem bereits Bäume stehen und auch erhalten bleiben, wird als ansprechendere Grün- und Spielfläche umgestaltetet. Auch dort soll es zwei kleinere Rundbänke als Sitzgelegenheiten geben sowie viel Grün und Wege aus Rindenmulch. Spielen können die Kinder mit Hüpfpalisaden, Balancierbalken und -seilen. An der Giebelwand des südlichen Gebäudes ist eine Kletterwand vorgesehen, davor gibt es als Fallschutz eine Hackschnitzelfläche.

 Ein echter Hingucker verspricht die angedachte farbliche Gestaltung des Schulhofes zu werden. So soll es als Verbindung zwischen den beiden Grünflächen und jeweils an beiden Flächen bunte Markierungen geben. Die Planer sahen darin ein Mittel, um „Verknüpfung und Identifikation“ zu schaffen. „Das lockert die Fläche auf“, ergänzt Renate Kirsch. Zudem könnten die Farbkreise die Grundschüler zum Spielen animieren.

„Durch die Umgestaltung erfährt die gesamte Fläche eine Aufwertung“, meint Renate Kirsch. Für die Mädchen und Jungen gebe es mehr Spiel- und Aufenthaltsflächen mit viel Grün und – anders als bisher – auch Schatten.

Mit der Umgestaltung soll Mitte Juni begonnen werden. Die Ausführende Firma, die parallel auch die herrichtung des Pausenhofs der benachbarten Gesamtschule übernimmt, will beide Vorhaben zum Ende der Sommerferien abgeschlossen haben.