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Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten bewerben sich um  Frauenförderprogramm

Engagement im Grenzland : Kommunen bewerben sich um Frauenförderprogramm

Das Ziel der Bewerbung für das Bundesprogramm „Frauen in die Politik: von Angeboten zu profitieren, die mehr Frauen in Gremien und politische Ämter bringen.

Die Westkreiskommunen Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal wollen mehr Frauen für Politik begeistern. Deshalb bewerben sich sich für die erste Runde des Bundesprogramms „Frauen in die Politik“. Damit soll die Zahl der Frauen in Räten und Gremien oder auch die der Bürgermeisterinnen und Landrätinnen erhöht werden. Ländliche Regionen sind der Schwerpunkt.

Das Programm wird von Januar 2022 bis August 2023 in insgesamt zehn ausgewählten Regionen angeboten. Der Vorteil für die Teilnehmer: Sie können von zahlreichen Förderangeboten und Vernetzungsaktivitäten profitieren. „Dazu gehören Werkstattgespräche, Beratungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, Qualifizierungen Kandidatinnen und überregionale Vernetzungstreffen“, erläutert Michaela Mevissen, Gleichstellungsbeauftragte aus Brüggen. Wie ihre Kolleginnen Claudia Schinken aus Schwalmtal  und Christiane Jung aus Niederkrüchten sieht sie darin eine Chance für politisch interessierte Frauen, diesem Interesse auch zu folgen. Durch den Zusammenschluss der drei Kommunen könnten sich bereits aktive Frauen besser austauschen, über die Gemeindegrenzen hinaus vernetzen und dieses Netzwerk dauerhaft nutzen.

Zudem können die Kommunen einen Zuschuss von 5000 Euro für weitere Vorhaben verwenden.