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Brüggen feiert seine ehrenamtlichen Helfer

Brüggen : Brüggen feiert seine ehrenamtlichen Helfer

Für viele war die Stadtführung ein Höhepunkt, auch für gebürtige Brüggener oder Heimatkundige aus den Nachbarorten.

Mit einer Reise von der Gründung Brüggens bis in die Gegenwart begann die Feier für die Ehrenamtlichen in der Gemeinde Brüggen. Zwei Stadtführer berichteten vom Aufbau, von Kriegen und Eroberungen und dem Alltagsleben rund um die Burg, bevor es ins Warme ging. Knapp 60 Teilnehmer kamen zur Stadtführung und zum Abendessen im Kultursaal der Burg Brüggen. Bürgermeister Frank Gellen (CDU) bedankte sich in seiner Ansprache: „Ohne Ihren Einsatz könnten wir das alles nicht stemmen.“ Mit dem Abend wolle die Gemeinde sich für den Einsatz in etlichen Bereichen bedanken. Mit leiser Gitarrenmusik im Hintergrund, Grünkohl, Mettwurst und Kasseler, Getränken und Tischgesprächen herrschte schnell eine familiäre Atmosphäre im Kultursaal.

Besonders die Flüchtlingshilfe in Brüggen und Tafel waren beim Ehrenamtsfest zahlreich vertreten. An den Tischen versammelten sich jedoch nicht nur Brüggener: Aus Bracht, aus Niederkrüchten-Elmpt und anderen umliegenden Orten kamen die Ehrenamtlichen.

 In einer kurzen Vorstellungsrunde konnten alle Gäste etwas zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sagen. Das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr der Burggemeinde hatten bereits eine eigene Feier und waren an diesem Abend nicht dabei. Doch vom Sozialverband VdK, von der Flüchtlingshilfe, der Brüggener Tafel, vom Bezirksverband der Schützen Schwalmtal-Brüggen und von der Burggarde Brüggen konnten sich Ehrenamtliche kennenlernen und gemeinsam einen schönen Abend verbringen. Manche nutzten die Gelegenheit, um mit dem Bürgermeister zu sprechen – und manche auch, um ein Foto mit Gellen zu machen.

Für viele war die Stadtführung ein Höhepunkt, auch für gebürtige Brüggener oder Heimatkundige aus den Nachbarorten. „Ich habe mich sehr darauf gefreut“, sagt Michaele Mewißen vom Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen. Zwar habe sie sich gewünscht, auch mehr jüngere Ehrenamtliche zu treffen, doch: „Es war aber trotzdem ein sehr schöner Abend“, sagt die 36-Jährige. Für einige Teilnehmer, darunter auch Claudia Henkel von der Flüchtlingshilfe Brüggen, war der Besuch in den Kasematten am Burgwall eine Premiere: „Dort war ich noch nie drin, das fand ich schon sehr interessant.“ Julia Esch

(juez)