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Brüggen: Brachter Jagdgenossen für verstärkte Wildschwein-Jagd

Brüggen : Brachter Jagdgenossen für verstärkte Wildschwein-Jagd

Bei der Versammlung war die Schweinepest Thema

Die Brachter Jagdgenossenschaft hält Jäger weiterhin dazu an, Wildschweine zu schießen. Über die Schwarzwild-Population wurde bei der Versammlung in der Ratsstube in Bracht heftig diskutiert. Jäger sind angehalten, den Bestand zu reduzieren, um Wildschäden zu verringern und das Risiko zu verringern, dass sich die Afrikanische Schweinepest ausbreitet.

Ein weiteres Thema waren die neuen Pachtverträge der Jagdreviere. Sie gelten ab April für zwölf Jahre. Pächter im Bezirk 1 (Brachter Wald) sind Willi Loff und Heiner Drieskes, im Bezirk 2 (in Teilen Brachter Wald, Hülst, Stevensend) Friedrich Scholz, im Bezirk 3 (Waage Bracht, Richtung Breyeller Peschen) Jochen Ambaum und Manfred Oude Hengel, im Bezirk 4 (Amersloh, alte Mülldeponie und Boerholzer Feld) Udo Meerts und Hermann-Josef Feser. Die Verpachtung bringt den Jagdgenossen jährlich 27.800 Euro ein. 14 Euro pro Hektar für die Nutzung der jagdbaren Flächen zahlen die Brachter erst im kommenden Jahr aus. Zunächst muss ein neues Jagdkataster erstellt werden, da das Jagdgebiet durch die Eigenjagd des Kreises Viersen neu zugeschnitten werden muss. Insgesamt umfasst der Jagdbezirk Bracht 320 Hektar jagdbare Fläche.

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Heiner Meevissen wurde als Vorsitzender des Jagdvorstands wiedergewählt, ihm stehen als Beisitzer Dieter Jakobs und Niklas Meerts zur Seite. Heinz-Gerd Mertens schied nach 45 Jahren als Beisitzer aus.

(off)