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Brüggen: Born wird herausgeputzt

Brüggen : Born wird herausgeputzt

Am Montag besucht die Kommission für den Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" Born. Dafür wird das Dorf jetzt hübsch gemacht. Schützenfest-Schmuck und bunte Blumenampeln sollen ländliches Flair vermitteln.

Wenn die Kommission für den Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" am Montagnachmittag nach Born kommt, sollen die Einwohner auch zu sehen sein. Das wünscht sich Dr. Artur Rütten, Koordinator für die Wettbewerbsvorbereitung bei den Hematfreunden St. Peter Born. Grund: "Die Kommission möchte ein belebtes Dorf und das Interesse der Bürger am Wettbewerb sehen", sagt Rütten. Sein Appell: "Die Borner sollen sich zeigen und nicht hinter den Gardinen sitzen bleiben."

Vor sechs Jahren wurde der 2000-Seelen-Ort zum NRW-Golddorf gekürt, 2007 folgte Bronze auf Bundesebene. Jetzt wollen es die Borner wieder wissen. Auf Kreisebene hatten sie im vergangenen Jahr gewonnen, nun geht es in die nächste Runde. Die Heimatfreunde hoffen, dass es Born gelingt, unter den 50 qualifizierten Dörfern in Nordrhein-Westfalen wieder eins der "Golddörfer" zu werden. Die besten werden dann zum Bundeswettbewerb zugelassen.

Die schönsten Seiten "erfahren"

Von 16.30 bis 18.30 Uhr besucht die Bewertungskommission am Montag, 18. Juni, das Dorf. Sie wird von dem Vorsitzenden der Heimatfreunde, Uwe W. Schaeben, und Bürgermeister Gerhard Gottwald begrüßt. Um den Gästen die schönsten Seiten Borns zu zeigen, steigen die Heimatfreunde mit den Besuchern aufs Rad: "Wir lassen 20 Fahrräder von der Brüggener Fahrradstation anliefern. Den größten Teil des Rundgangs legen wir mit dem Fahrrad zurück", berichtet Rolf Schumachers vom Vorstand der Heimatfreunde. Von einer Borner Kommunikationsfirma werden außerdem kostenfrei Headsets zur Verfügung gestellt, "damit wir Born der Kommission professionell darstellen können", sagt Schumachers.

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Damit das Dorf belebt wird und die Kommission Heimatgefühl und Gemeinsinn erlebt – wichtige Kriterien bei der Bewertung – haben sich die Boulespieler schon zum Spiel verabredet. Der Borner Kirchenchor probt am Borner See für das Singen am See, das eine Woche später stattfindet, und zum Kaffeetrinken treffen sich die Borner an verschiedenen Stellen im Ort. Hübsch soll das Dorf natürlich anzuschauen sein. So wird der Straßenschmuck, der fürs Schützenfest Ende Juni vorgesehen ist, schon jetzt angebracht. An den Lichtmasten werden Blumenampeln aufgehängt. In den vergangenen Jahren hat sich in Born viel getan. Dazu gehört unter anderem der Patschelbrunnen, der Bouleplatz oder der Baum der Heimat an der Kreuzstraße. Der Kinderspielplatz an der Kirche hat eine Rutsche erhalten, eine Wasserspielanlage kommt noch hinzu. "Vor allem die Borner Vereine haben ihr Angebot für Jung und Alt deutlich ausgeweitet", ergänzt Rütten. Gemeinsam soll am Montagabend gefeiert werden: Ab 18.15 Uhr gibt es für alle Engagierten auf dem Dorfplatz Freibier.

(off)