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Burg Brüggen: Böse Hexe treibt ihr Unwesen in der Burg Brüggen

Burg Brüggen : Böse Hexe treibt ihr Unwesen in der Burg Brüggen

Unter freiem Himmel spielte das Niederrheintheater im Innenhof der Burg das Märchenstück „Hänsel und Gretel“ für Familien

Der Innenhof der Burg Brüggen verwandelte sich am Sonntag in ein Knusperhäuschen. Dort zeigte das Niederrheintheater in der Veranstaltungsreihe „Brüggener Sommer“ das Märchenstück „Hänsel und Gretel“.

Sechs Grimm-Märchen hat das Niederrheintheater im Repertoire. Sie sind kindgerecht inszeniert und dauern nicht länger als eine Stunde. Seit 2014 zeigt das Niederrheintheater „Hänsel und Gretel“ und ist mit dem Stück auch auf Tour. „Märchen sind bei Kindern immer ein Thema“, sagt Michael Koenen vom Niederrheintheater, der drei Rollen spielt. Er tritt als Vater, Hänsel und böse Hexe auf.

Anke und Alexander Bride sind mit ihren beiden Kindern David (3) und Isabel (1) gekommen. Im vergangenen Jahr sahen sie sich bereits den „Froschkönig“ an. Annemarie Renaux ist mit ihren sieben und 13 Jahre alten Kindern da. Gespannt verfolgen die kleinen Zuschauer die Umbauten und Umkleide-Aktionen der Schauspieler auf der Bühne und lassen sich von der Geschichte verzaubern. Als die Hexe dem Mädchen Gretel (Verena Bill) befiehlt: „Kriech mal in den Ofen rein und schau mal nach, ob er heiß genug ist“, schreien die Kinder im Chor: „Nein, nein!“ Und wenn Gretel die böse Hexe in den Ofen schubst, freuen sich die kleinen Zuschauer.

Hänsel kommt frei und findet mit seiner Schwester Gretel den Weg nach Hause. Dort hat die Not ein Ende, und alles wird gut. Die fast dreijährige Teresa Stoffers kennt das Märchen, doch nach der Aufführung sucht sie immer noch nach der Hexe. Ihre Mutter Jenny seufzt: „Wir müssen ihr nun schonend beibringen, dass die Hexe tot ist.“