Betrugsversuch an Senioren durch Bürgermeister Frank Gellen vereitelt

Betrugsversuche in Brüggen : Bürgermeister Gellen stoppt Betrugsversuch

Bürgermeister Frank Gellen (CDU) ermittelt wieder: Als der früherer Polizist davon hörte, dass ein Versicherungsvertreter bei Senioren in Brüggen für eine kostenfreie Beratung Geld verlangt haben soll, wollte er dies aufklären.

Der Hintergrund: Im Brüggener Sozialamt und bei der Seniorenberatung in Nettetal ist bekannt geworden, dass ein Mann aus Limburg, der für einen Versicherungsdienst tätig sein soll, bei mehreren Rentnern unberechtigt Geld für eine Beratung verlangt haben soll. Mit den Senioren hat er eine Patientenverfügung ausgearbeitet, für die er dann 60 Euro verlangte. Da die Rentner in dem guten Glauben waren, dass der Mann sie im Auftrag der Gemeinde Brüggen besuchte, zahlten sie das Geld, ohne einen Verdacht zu schöpfen.

Doch einer der Rentner informierte den Brüggener Bürgermeister und gab ihm eine Visitenkarte, die der Vertreter hinterlassen hatte. Frank Gellen rief den Mann aus Limburg an und teilte ihm mit, dass wegen Betrugsverdachts rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet würden; er solle unverzüglich mit dieser Masche aufhören. „Zunächst hatte er sich nur angehört, was ich gesagt habe“, sagt Gellen. Nach zwei Tagen habe er zurückgerufen und angeboten, dass er das Geld an die Betroffenen zurückzahlen wolle. Im Beisein der Seniorenberatung aus Nettetal wurde drei Menschen der verlangte Beratungspreis zurückgegeben.

Bürgermeister Frank Gellen fragt sich nun: Gibt es noch weitere Menschen, die dem Vertreter bezahlt haben? Diese sollten sich bei ihm (Ruf 02163 5701-140, beim Sozialamt der Gemeinde Brüggen (Anja Tiskens, Telefon 02163 5701-218) oder bei der Seniorenberatung in Nettetal (Stadt Nettetal, Bürgerservice 02153 8980) melden.