Busverknüpfungspunkt: Bahnhof Dülken: Das lange Warten aufs Parken ist vorbei

Busverknüpfungspunkt: Bahnhof Dülken: Das lange Warten aufs Parken ist vorbei

Anwohner und Pendler können sich freuen: Die Bauarbeiten am Bahnhof Dülken sind beendet. Rund eine halbe Million Euro wurde investiert, unter anderem in mehr als 30 Parkplätze

Mit mehr als einem halben Jahr Verspätung sind jetzt die Arbeiten am neuen, sogenannten Busverknüpfungspunkt am Dülkener Bahnhof weitgehend abgeschlossen. „Pendlerinnen und Pendler können die Parkplätze und Fahrradabstellmöglichkeiten ab sofort nutzen“, erklärte Stadtsprecher Frank Schliffke am Freitag. Die Verkehrseinschränkungen auf der Eindhovener Straße wurden aufgehoben.

Auf den Flächen der ehemaligen Güterverladestelle nördlich des Dülkener Bahnhofs wurde in elf Monaten Bauzeit das Areal so umgestaltet, dass das Pendeln und der Umstieg zwischen Schienen- und Busverkehr künftig deutlich komfortabler sind. Zur Verfügung stehen 34 sogenannte Park-and-Ride-Stellplätze, vier davon sind für Menschen mit Behinderung ausgewiesen. Außerdem drei „Kiss-and-Ride-Plätze“, also Kurzzeit-Halteplätze. Daneben bietet eine überdachte Fahrradabstellanlage Platz für acht Fahrräder. Der Parkplatz wurde an die Eindhovener Straße angebunden, die dort vorhandenen Stellplätze gegenüber dem Finanzamt wurden von Schräg- auf Längsaufstellung ummarkiert. Die Bushaltestelle wird demnächst in das Liniennetz eingebunden. Die Umstellung wird nach den Sommerferien erfolgen. Durch die Baumaßnahme sollen auch die schmalen Anliegerstraßen im südlichen Umfeld des Bahnhofs entlastet werden. Diese Straßen waren in der Vergangenheit häufig von Pendlern zum Parken genutzt worden. Die Baumaßnahme hat rund eine halbe Million Euro gekostet. Sie wurde durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gefördert.

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