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Bachelorette 2020: Kandidat aus Viersen weiter dabei

Showkandidat aus Viersen : Viersener ist bei der Bachelorette weiter

Ioannis Amanatidis spricht in der ersten Folge gleich von großen Gefühlen. Wie es weitergeht, erfahren TV-Zuschauer am Mittwoch, 21. Oktober.

Mit einem Taschentuch wischt sich Ioannis Amanatidis den Schweiß aus dem Gesicht. Der Viersener ist nervös, das ist nicht zu übersehen. Er packt das Tuch weg, steigt aus dem schwarzen Auto, die Sonne scheint. Er zupft sein dunkelblaues Jackett zurecht, das er mit hellblauem Hemd, dunkler Fliege und weißer Hose kombiniert hat. Dann geht er über den roten Teppich auf Bachelorette Melissa zu, stammelt: „Mir wird schwindelig. Wahnsinn, Wahnsinn. Hi.“

Spätestens jetzt hat auch der unaufmerksamste Zuschauer der ersten Folge der Kuppelshow begriffen: Dem 30-Jährigen gefällt die braunhaarige Frau, die da im langen wallenden türkisfarbenen Kleid am Ende des Teppichs steht. „Ich glaub’, ich hab’ mich verliebt“, wird er wenig später zu seinen  Mitkonkurrenten sagen. Ob es Melissa auch so geht, muss sich noch zeigen. Immerhin gibt die Bachelorette Ioannis, oder wie sie ihn nennt: „Ianni“, in der ersten „Nacht der Rosen“ am Ende der Folge eine Rose – insgesamt verteilt sie 19. Der Viersener wird also auch am kommenden Mittwoch um 20.15 Uhr in der RTL-Show zu sehen sein. Aber wie ist er da überhaupt gelandet? Der Servicetechniker ist seit vier Jahren Single und auf der Suche nach seiner Traumfrau. In Viersen wurde er bisher nicht fündig, also versucht er jetzt im Format Bachelorette sein Glück. Auf Kreta buhlen er und die anderen Single-Männer um das Herz der 25-Jährigen, für ihn sei das „ein Heimvorteil“, sagt Amanatidis – er ist Grieche. Er will Melissa die Insel zeigen und damit punkten.

Ein Kandidat muss in Folge 1 die Koffer packen: Der 35-jährige Adriano, der die Bachelorette beim ersten Treffen charmant als „Frischfleisch“ bezeichnet. Da ist Amanatidis überschwänglicher, er nennt sie „Aphrodite, die Göttin persönlich“. Melissa wirkt zwar weniger verzückt, aber auch nicht völlig desinteressiert: „Ich find’ den gut. Ich mag den einfach.“ Um sie für sich zu gewinnen, muss sich Amanatidis anstrengen.  Denn die Konkurrenten melden machomäßig Ansprüche an – das reicht von „Ich will die Chica haben“ über „Finger weg von meiner Frau“ bis „Die Frau gehört safe mir“.

(naf)