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Autokino in Viersen: CDU wendet sich mit Vorschlag an Stadtverwaltung

Projekt in Viersen : Viersen soll ein Autokino bekommen

Am Dienstag möchten die Christdemokraten einen entsprechenden Antrag bei der Verwaltung einreichen.

Längst hat das Kino am Rathausmarkt in Viersen geschlossen. Doch jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, möchte der Parteivorsitzende der Viersener CDU wieder Lichtspiele in die Stadt holen. „Meine Vision für Viersen ist: Wäre nicht ein Autokino zum Beispiel auf dem Festhallenvorplatz oder am Ransberg eine tolle Chance, für etwas Freude und Abwechslung zu sorgen?“, sagt Sebastian Achten. Mit dem Vorschlag möchten sich die Christdemokraten am Dienstag an die Stadtverwaltung wenden.

Achten erläutert: „Die beste Zeit hat das Autokino hinter sich. Doch in den Tagen des Shutdowns zieht es die Menschen wieder dorthin.“ Er verweist auf Autokinos etwa in Essen und Köln. „Ich denke, wir haben in Viersen nicht die Kapazitäten, Autokino in der Form wie in den genannten ‚großen‘ Großstädten anzubieten“, betont er. „Aber wir haben doch auch mit Großveranstaltungen wie Eier mit Speck gezeigt, dass wir in der Lage sind, große Veranstaltungen zu meistern.“ Ein Autokino auf dem Festhallenvorplatz oder dem großen Parkplatz am Ransberg könne eine schöne Abwechslung sein. Die entsprechenden Abstandsregeln könnten dort eingehalten, der Ticket-Verkauf ausschließlich online geregelt werden. Die Anzahl der Personen pro Auto lasse sich begrenzen. „Auch der Einlass ließe sich kontaktlos regeln, zum Beispiel dadurch, dass das Ticket durch die Fensterscheibe gescannt wird“, sagt Achten. „Die CDU würde sich freuen, wenn die Bürgermeisterin als erste Wirtschaftsförderin und das Team des Citymanagements unsere Idee aufgriffen.“

In diesen NRW-Städten gibt es bereits Autokinos.

(naf)