Viersen: ASV eröffnet Vereinsheim

Viersen: ASV eröffnet Vereinsheim

Für das neue Vereinsheim des ASV Süchteln am Nachtigallenwäldchen wurde jetzt offiziell der Schlüssel übergeben. Wendy Kohnen und Thomas Schneider bewirtschaften das neue Heim, das Dreh- und Angelpunkt des Süchtelner Sports werden soll.

Das schmucke Haus, wo zurzeit noch an der Außenfassade und an der Toilettenanlage gearbeitet wird, haben als erste Gäste am gestrigen Montag die Bitterfelder Kinder bezogen.

ASV-Ehrenvorsitzender Hellmut Trienekens erfüllte mit der Umsetzung des Vereinsheims in ein modernes öffentliches Haus ein Vermächtnis des unvergessenen ehemaligen ASV-Vorsitzenden Karl Rieger. Trienekens löste sein Versprechen ein, dass er bereits vor zehn Jahren gegeben hatte. Er wollte damals in Süchteln eine komplette Kunststoffanlage finanzieren. Die Leichtathletikanlage wurde jetzt durch städtische Mittel getragen. "Was übrig blieb vom 1,3-Millionen-Euro-Projekt war der Kunstrasenplatz und das Vereinsheim", berichtete Hellmut Trienekens.

"Etwas Besonderes geschaffen"

Seine Familie setzte sich für das Vereinsheim ein. Er hatte als eifrige Mitstreiter Erich van Vlodrop und Herbert Bongardt, die er als "die Architekten des Hauses" bezeichnete und die dem ASV sehr viel Geld eingespart hätten. "Es wurde für Süchteln und die umliegende Region etwas Besonderes geschaffen", meinte Trienekens. Im Beisein von vielen Ehrengästen hob er das "Oberschlitzohr" des Viersener Sports, Fritz Meies, besonders hervor, weil er alle Abmachungen (unter vier Augen) gehalten hatte und über ihn der Weg geebnet wurde, etwas für den Süchtelner Sport und Familien zu tun.

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"Wenn eine Sache in Viersen bezuschusst werden muss", versprach Trienekens dem Viersener Meies: "Ich bin auf deiner Seite", meinte Trienekens schmunzelnd: "Es muss sich wohl nach den Süchtelnern gerichtet werden."

Arbeitskreisleiter und ASV-Ehrenvorsitzender Erich van Vlodrop gab Erläuterungen zum Neubau: Modernisiert wurden der Schankraum, der Versammlungsraum mit Raumteiler und der Übernachtstrakt mit sechs Zimmern für jeweils drei Personen und einem weiteren für zwei Personen. Alle Zimmer sind mit Dusche, Toilette und Nasszelle ausgestattet. Erich van Vlodrop hob den besonderen Komfort der Übernachtungsmöglichkeiten hervor.

Es wurde an 27 Firmen Aufträge vergeben. 17 Handwerksbetriebe, davon nur einer aus Nettetal, kamen aus Süchteln bei diesem Bau zum Zuge. Jeder Übernachtungsraum ist nach einer Süchtelner Sektion benannt: Hagelkreuz, Dornbusch, Hagen, Hagenbroich, Sittard, Vorst und Windberg.

"Heute ich das Konzept rund", sagte freudestrahlend ASV-Vorsitzender Wolfgang Güdden: "Es bietet uns ungeahnte Möglichkeiten für die Zukunft." Viersens stellvertretender Bürgermeister Ozan Atakani und Süchtelns Ortsbürgermeisterin Margret Maier waren sich einig: Hier entsteht die attraktivste und modernste Sportanlage nicht nur in der Stadt, sondern auch im Kreis Viersen.

(off)