Arbeitslosenquote im Kreis Viersen um zehn Prozent in einem Jahr gesunken

Kreis Viersen : Arbeitslosenquote: Zehn Prozent weniger in einem Jahr

Allerdings liegt die Arbeitslosenquote in den Städten und Gemeinden des Westkreises höher als im Ostkreis.

Innerhalb eines Jahres ist die Arbeitslosenquote im Kreis Viersen um zehn Prozent gesunken. Sie rutschte von 5,5 Prozent im November 2018 auf 5,0 Prozent in diesem Monat. Diese Zahlen teilte die Agentur für Arbeit am Freitag mit.

8149 arbeitslose Männer und Frauen im Kreis Viersen führt die Arbeitsagentur aktuell in ihrer Statistik, das sind 115 weniger als im Oktober. Verringert hat sich auch die Zahl der Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften: Aktuell verzeichnet die Arbeitsagentur 9213 Bedarfsgemeinschaften, das sind 60 weniger als im Oktober. Die Zahl der Arbeitssuchenden stieg im selben Zeitraum leicht um 62 auf 14.377 an.

Im Geschäftsstellenbezirk Kempen (Kempen, Grefrath, Tönisvorst) beträgt die Arbeitslosenquote aktuell 3,9 Prozent (Oktober: 4,0 Prozent), im Geschäftsstellenbezirk Nettetal (Nettetal, Brüggen) 5,3 Prozent (Oktober 5,4 Prozent) und im Geschäftsstellenbezirk Viersen (Stadt Viersen, Niederkrüchten, Schwalmtal, Willich) 5,4 Prozent (Oktober: 5,5 Prozent). Aktuell gibt es im Kreis Viersen 755 arbeitslose schwerbehinderte Menschen, fast elf Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit macht dieser Personenkreis einen Anteil von 9,3 Prozent an allen arbeitslosen Menschen aus. Menschen mit Behinderung verfügen in der Regel über höhere berufliche Kompetenzen und Qualifikationen als Menschen ohne Behinderung. Dennoch ist der Einstieg für Menschen mit Handicaps in den regulären Arbeitsmarkt oft schwieriger. Neben dem Kreis Viersen betreut die Arbeitsagentur Krefeld auch die Seidenstadt. „Die Entwicklung im Kreis Viersen stellt sich dabei im Vorjahresvergleich weiterhin positiver als in der Stadt Krefeld dar“, erläuterte Bettina Rademacher-Bensing, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld/Kreis Viersen. „Ich freue mich vor allem, dass die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiter verringert werden konnte. Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit weist mit 4,7 Prozent einen historisch niedrigen Wert auf.“