Anschluss für Nettetal

Als Hans Cabooter erstmals seine Pläne für einen neuen Güterumschlagplatz am brachliegenden Güterbahnhof Kaldenkirchen vorstellte, haben wohl einige mit dem Kopf geschüttelt und dies mit "Das wird sich schon bald erledigen" abgetan. Es hat sich nicht erledigt - im Gegenteil. Auch wenn man als Betrachter zeitweise den Eindruck gewinnen konnte, dass das Projekt Terminal auf dem Abstellgleis gelandet ist. Denn die Planungen, Vorbereitungen und Genehmigungen zogen sich über einen Zeitraum von insgesamt zwei Jahren hin. Das hatte sich Hans Cabooter, der sich selbst als eher ungeduldigen Menschen beschreibt, wohl anders vorgestellt.

Für Kaldenkirchen, für Nettetal, für die Region hat der Macher Cabooter einiges vor: 30 Arbeitsplätze sind am Railterminal vorgesehen, dazu ist es eine Investition in Höhe von zehn Millionen Euro - darum wird Christian Wagner wohl von manchem Bürgermeister beneidet. Denn dies sind Impulse, die die Stadt Nettetal als Wirtschaftsstandort braucht. Blickt man auf das vor sich hin dümpelnde Gewerbegebiet Venete, dann kann sie noch mehr solcher Impulse vertragen.

daniela.buschkamp@rheinische-post.de

(RP)