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Tönisvorst: Wie sehen die Tönisvorster ihre Stadt?

Tönisvorst : Wie sehen die Tönisvorster ihre Stadt?

Ein sogenanntes "Integriertes Stadtentwicklungskonzept" will die Verwaltung von einem externen Büro erarbeiten lassen. 150.000 Euro sind dafür im Haushalt eingeplant. Im Planungsausschuss stellt Verwaltungsmitarbeiterin Isabel Stimming die Idee jetzt vor.

Demnach ist ein solches Konzept die verpflichtende Grundlage, um in den Genuss der verschiedenen Programme der Städtebauförderung zu kommen.

"Das geplante Integrierte Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Tönisvorst ermöglicht eine umfassende und kompetente Steuerung bei der Gestaltung der Zukunft und ist für die Nutzung von Fördermitteln im Bereich der Städtebauförderung wichtig", erklärt Stimming. Für Vorst käme das Förderprogramm "Ländlicher Raum", für St. Tönis das Programm "Städtebauförderung" in Frage. Im ersten Schritt sollen die Stärken und Schwächen der beiden Stadtteile ermittelt werden. Dabei sollen auch die Einwohner zu Wort kommen. "Wir wollen von den Bürgern wissen: Wie sehen sie ihre Stadt?", sagt Stimming. Fragen zu Gewerbe und Handel, zu Atmosphäre, Verkehr und Umwelt seien Themenschwerpunkte. Bei den Politikern kommt die Idee gut an. "Wir sollten die Grundlage schaffen, um die Förderprogramme des Landes nutzen zu können", sagt Christiane Tille-Gander (CDU). Hans-Joachim Kremser (SPD) stimmt dem zu: "Ich bin optimistisch, dass man aus der Sache was machen kann."

(WS03)