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Turnerschaft St. Tönis gewinnt Spitzenspiel

Handball : Turnerschaft gewinnt Spitzenspiel

In der Handball-Nordrheinliga bleiben die St. Töniser Frauen nach dem 28:22-Sieg über Straelen weiter Tabellenführer.

Es wurde im Vorfeld als das Spitzenspiel der Frauen-Nordrheinliga tituliert, und genau das war es auch, was die Turnerschaft St. Tönis in der Corneliusfeldhalle im Duell gegen die Gäste vom SV Straelen geboten hat. Guten Handball, geprägt von einem ebenso guten Teamgeist der Gastgeber, die sich mit dem 28:22 (12:16)-Sieg am Ende nicht nur selber belohnten, sondern nun auch während der vierwöchigen Pause die Tabellenführung weiterhin inne haben.

Und wenn man genau eben auf diese blickt, so wirkt es doch etwas - positiv gesehen - erschreckend die St. Töniser auf Platz eins zu sehen. Auf den zweiten Blick ist es das aber nicht, sondern eher die Früchte einer guten Zusammenarbeit von Trainerin Miriam Heinecke mit ihrem Team.„Ich muss Straelen erst einmal ein Kompliment machen. Die haben in der ersten Halbzeit hervorragend gespielt“, zollte Heinecke nach dem Spiel dem Gegner den nötigen Respekt. Und so ganz unrecht hatte sie nicht, denn die Gäste waren es, die zu Beginn schneller und wacher auf den Beinen waren. Immer wieder gelang es Straelen über seine Kreisläuferin das Spiel zu diktieren, während im Tor Straelens Torhüterin zahlreiche St. Töniser Großchancen zunichte machte. Das was sie sich noch vor dem Spiel vorgenommen hatten, nämlich besser und präziser zu spielen als zuletzt gegen Dünnwald, klappte auf St. Töniser Seite in den ersten 30 Minuten ganz und gar nicht. Nach dem Seitenwechsel gelang es relativ zügig den Vier-Tore-Rückstand etwas kleiner zu machen. Danach stellte Heinecke die Abwehrreihe ihrer Mannschaft ganz offensiv auf 5-1 um. Für Rabea Brueren hieß dies zu diesem Zeitpunkt entsprechend alle drei Rückraumpositionen anlaufen. Die Taktik ging auf, die Straelener Kreisläuferin wurde weitgehend aus dem Spiel genommen und die von ihr ausgehende Gefahr weitgehend gebannt. Im Gegenzug kam die Turnerschaft schneller an den Ball und nutzte diesem Umstand zu schnellen Tempostößen auch bestens aus.

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Nach 45 Minuten war mit 20:20 der Ausgleich hergestellt, fortan diktierten Rabea Brueren und Verena Wolf das Spielgeschehen. „Die beiden haben den Motor so richtig ins Rollen gebracht“, schwärmte Heinecke. Doch auch der Rest der Mannschaft zeigte mit Unterstützung des heimischen Publikums den nötigen Biss, um als Sieger vom Feld zu gehen. „Das ist eine ganz tolle Mannschaft mit ebenso viel Moral“, wusste Heinecke nach dem Spiel nur noch über ihr Team zu sagen.