1. NRW
  2. Städte
  3. Tönisvorst

Tönisvorster Grüne wollen Klima-Monitoring

Antrag der Tönisvorster Grünen : Tönisvorster Grüne wollen Klima-Monitoring

Bürger sollen Ideen zum Klimaschutz einreichen können.

Eine Übersicht der Aktionen, die die Tönisvorster Stadtverwaltung umsetzt, um zum Klimaschutz beizutragen, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Wir wünschen uns mehr Transparenz beim Thema Klimaschutz“, erklärt Meral Thoms für ihre Fraktion in der Sitzung des Umweltausschusses.

Wie viele Bäume gibt es im Stadtgebiet? Wo werden Bäume gefällt, wo werde neue gepflanzt? Wie viele E-Tankstellen hat Tönisvorst? Wie groß sind die Grünflächen? Außerdem wollen die Grünen wissen, welche Auflagen die Stadt im Sinne des Klimaschutzes bei Neubauprojekten macht, was getan wird, um die Emissionen des Verkehrs zu senken und ob alternative Energien gefördert werden. Die Informationen sollen nicht nur den Mitgliedern des Ausschusses, sondern über die Internetseite der Stadt allen Bürgern zugänglich sein. Dort sollen die Tönisvorster auch die Möglichkeit bekommen, eigene Ideen und Vorschläge zum Klimaschutz einzureichen.

Während dieser Antrag der Grünen einstimmig angenommen wurde, stieß die Idee, den Kauf von elektronischen Lastenfahrrädern für Bürger, Vereine und Gewerbetreibende mit 20 Prozent zu bezuschussen, auf ein geteiltes Echo. Wer wird gefördert und wer nicht? Wieviel Geld soll die Stadt dafür zur Verfügung stellen? Das waren die Fragen der anderen Fraktionen. Die Mehrheit einigte sich schließlich bei zwei Gegenstimmen aus FDP und UWT darauf, dass die Verwaltung ein Konzept zur Förderung von E-Lastenfahrrädern erstellen soll.

(wic)