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Tönisvorst: Werbegemeinschaft sagt Stadtfest „St. TönisERleben“ ab

Fest sollte im September stattfinden : Werbegemeinschaft sagt Stadtfest „St. TönisERleben“ ab

Das Planungs- und Kostenrisiko sei wegen der Entwicklungen der Corona-Pandemie für alle mit der Veranstaltung verbundenen Teilnehmer zu groß. Vor allem das Infektionsrisiko könne „St. Tönis erleben“ nicht tragen.

Die Werbegemeinschaft „St. Tönis erleben“ hat ihr Stadtfest „St. TönisERleben“, das vom 24. bis zum 26. September in der Innenstadt hätte stattfinden sollen, abgesagt. Grund sind die Entwicklungen in der Corona-Pandemie: Derzeit steigen die Inzidenzzahlen merklich und Gesundheitsexperten prognostizieren eine vierte Welle für den Herbst. In diese Zeit würde das St. Töniser Stadtfest terminlich fallen, informiert die Werbegemeinschaft. Damit sei nicht nur das Planungs- und Kostenrisiko für alle mit der Veranstaltung verbundenen Teilnehmer zu groß, vor allem das Infektionsrisiko könne „St. Tönis erleben“ nicht tragen.

„Wir müssen das September-Fest schweren Herzens absagen“, sagt Judith Rüther-Zeiß, Inhaberin der St. Töniser Buchhandlung und Vorstandsmitglied von „St. Tönis erleben“. „Wir haben lange überlegt und die Argumente abgewogen. Gerade aufgrund des Kleinkunst- und Handwerkscharakters des Fests, der Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bieten sollte, ist es uns schwergefallen. Letztlich übernehmen wir mit der Verschiebung Verantwortung für die Tönisvorster Bügerinnen und Bürger.“

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Das aktuelle Sicherheits- und Hygienekonzept, welches mit aktiver Unterstützung und Hilfestellung der Stadt Tönisvorst erstellt worden sei, führe dazu, dass eine Veranstaltung unter den aktuellen Corona-Bedingungen nur mit enormen Mehrkosten und -leistungen umsetzbar sei, heißt es vom Verein. Standbetreibende, Kleinkünstler und Kleinkünstlerinnen sowie Händler und Händlerinnen würden erheblichen zeitlichen und personellen Mehraufwand tragen.

„St. Tönis erleben“ bedauere die Entscheidung sehr, halte sie aber vor dem Hintergrund der unsicheren pandemischen Lage für unumgänglich, heißt es. Dennoch halte der Verein an der Idee des Stadtfests grundsätzlich fest. „Sobald das nächste Fest in Planung steht, freuen wir uns, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren“, kündigt Judith Rüther-Zeiß an.

(emy)