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Tönisvorst: Grüne wollen unübersichtliche Kreuzung in St. Tönis beruhigen

Verkehr in Tönisvorst : Grüne wollen Kreuzung beruhigen

Die Tönisvorster Fraktion will mit einer ausgeweiteten Zone mit Schrittgeschwindigkeit Unfälle vermeiden und die Lebensqualität in der Innenstadt steigern. Die SPD bemüht sich um ein Gesamtverkehrskonzept für die Stadt.

Trotz vieler Bemühungen und immerhin neuer Fahrbahnmarkierungen ist die unübersichtliche Verkehrssituation an der Krefelder Straße/Willicher Straße/Ringstraße in St. Tönis für Bürger und Politik nicht zufrieden­stellend. Nun wollen die Tönisvorster Grünen das Thema erneut auf die Tagesordnung bringen. In einem Antrag an den Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Verkehr machen sie sich für eine ausgeweitete Zone mit Schrittgeschwindigkeit stark.

Diese soll für den Bereich Willicher Straße/Ecke Bahnstraße sowie ab Krefelder Straße/Ecke Ringstraße/Friedensstraße und Rue de Sees eingeführt und kontrolliert werden. Diese Maßnahme würde laut den Grünen zur Prävention von Unfällen und zur Steigerung der Lebensqualität und Attraktivität im Innenstadtbereich dienen. Durch die Pandemie habe sich die Situation dort, wo sie vorher schon nicht sicher gewesen sei, verschlimmert.

Denn Menschen würden nun vor Geschäften und Banken auf gemeinsam genutzten Fuß- und Radwegen Schlange stehen. Autofahrer, die auch vorher schon „nur kurz“ im Halteverbot geparkt hätten, würden zudem einen sicheren Verkehrsfluss verhindern und Fußgänger sowie Radfahrer massiv gefährden, beklagen die Grünen.

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Ihre Lösung soll provisorisch schnellstmöglich eingerichtet und so lange aufrechterhalten werden, bis die Verwaltung ein nachhaltiges Verkehrskonzept für den gesamten Bereich Willhelmplatz/Krefelder Straße/Bahnstraße/Willicher Straße entwickelt hat.

Um ein Gesamtverkehrskonzept für die Stadt bemüht sich die SPD-Fraktion in einem Antrag. Sie will fachlich qualifizierte Personen beauftragen, das Konzept mit Beteiligung der Bürger, der örtlichen Gewerbetreibenden und Dienstleistern sowie den Interessenverbänden der Verkehrsteilnehmer zu erstellen. Das Konzept soll die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen. Grundlage sollen auch die im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts eingegangenen Vorschläge und gewonnenen Erkenntnisse sein.

(emy)