Tönisvorst: Glasfaser für das Gewerbegebiet Höhenhöfe

Tönisvorst : Glasfaser für das Gewerbegebiet Höhenhöfe

Seit Ende vergangener Woche sind im und am Gewerbegebiet Höhenhöfe am Straßenrand Arbeiter damit beschäftigt, Glasfaserleitungen für die Firma „Deutsche Glasfaser“ zu verlegen.

Nachdem das Gewerbegebiet Tempelshof nun fast komplett mit Glasfaserleitungen erschlossen ist, so Markus Hergett von der Wirtschaftsförderung der Stadt, sind nun die Höhenhöfe an der Reihe. „Uns freut es natürlich, dass es gut vorangeht“, so Hergett. Die Höhenhöfe werden nicht das letzte Gewerbegebiet sein, das mit der modernen Technik ausgerüstet wird. Laut Markus Hergett folgen Ende des Monats die Arbeiten im Gewerbegebiet St. Tönis-Ost, das den Ostring, den Maysweg, die Industriestraße und die Mühlenstraße umfasst. Mitte kommenden Jahres folgt dann das Gewerbegebiet Kempener Straße. „Dann wird es in 95 Prozent der Tönisvorster Gewerbeflächen Glasfaserverfügbarkeit geben. Das stimmt uns froh, denn das ist ein wichtiger Standortfaktor“, sagt Hergett.

Bald sollen auch die ersten Privatkunden Glasfaseranschlüsse bekommen. Als die „Deutsche Glasfaser“ in Vorst eine sogenannte Nachfragebündelung vorgenommen hatte, bei der mindestens 40 Prozent der Haushalte einen Vorvertrag unterschreiben mussten, sah es zunächst schlecht aus. Doch nachdem sich eine Bürgerinitiative gegründet und auch Bürgermeister Thomas Goßen in einem Brief an die Bürger appelliert hatte, sich mit der neuen Technik zu beschäftigen, kommt es nun in Vorst zumindest in Teilbereichen des Ortes zu einem Glasfaserausbau.

Im Kern von St. Tönis gab es von Telekommunikationsanbietern bisher keine Bestrebungen, Glasfaserleitungen zu verlegen. Aber in den Randbereichen Laschenhütte und Hasenheide. „Es sieht so aus, als wäre die ,Deutsche Glasfaser’ dort mit der Nachfragebündelung erfolgreich gewesen. Bald soll das Ergebnis bekannt gegeben werden“, so Hergett.

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