Tönisvorst: Stadtkulturbund Tönisvorst wird 25

Tönisvorst : Stadtkulturbund Tönisvorst wird 25

Die Vorschau auf die Jubiläumsspielzeit 2018/2019 bietet im Abonnement und Sonderprogramm interessante Theaterstücke, bekannte Kabarettisten und ein Wiedersehen mit "Viva Voce" und Frau Höpker.

Der Spiegel überschrieb die Aufführung des Theaterstücks "Wunschkinder" mit "Das asoziale Jahr". Lutz Hübner und Sarah Nemitz haben in ihrem Stück das Mittelstands-Drama "das Abitur ist geschafft, der Nachwuchs hängt durch" thematisiert. In einer Aufführung der Konzertdirektion Landgraf kommt das Stück dahin, wo es bestens passt, ins Forum Corneliusfeld des St. Töniser Schulzentrums.

Mit Sebastian Pufpaff am 4. Oktober "Auf Anfang". Foto: Manuel Berninger

Eingeladen hat es der Stadtkulturbund, der mit der Saison 2018/2019 sein 25-jähriges Bestehen feiert. Richtig Geburtstag wird am 24. März 2019 mit einem Tönisvorster Frühschoppen gefeiert. Da ist die Saison 2018/2019 fast schon wieder zu Ende: Am 16. Mai 2019 kommt Kabarettist Christoph Sieber mit seinem neuen Programm, und am 24. Mai 2019 bittet Frau Höpker, weil es so schön war, noch mal zum Gesang.

Mit Klazz-Brothers & Cuba Percussion gibt's ein Wiederhören. Foto: ACHU

Aber nicht nur das, die gesamte Jubiläumssaison kann sich sehen lassen. Sie beginnt am 22. September mit "Willkommen bei den Hartmanns", einer Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven, in dem eine Familie einen Flüchtling bei sich aufnimmt. Es folgt am 15. November "Geächtet", das Schauspiel von Ayad Akhtar. Im Stück aus New York geht es um den Sohn pakistanischer Einwanderer, der als Anwalt bestens assimiliert ist, indem er seine Herkunft verleugnet. Bei einem Abendessen, bei dem über religiöse Traditionen diskutiert wird, kommt es zum Eklat.

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Das Jahr 2019 beginnt beim Abonnement mit dem Neujahrskonzert, dieses Mal mit der Französischen Kammerphilharmonie. Am 1. Februar gibt es die sehr erfolgreiche Komödie "Kunst" von Yasmina Reza zu sehen. Drei Freunde zerstreiten sich über ein weißes Bild mit Streifen. "Patrick 1.5", eine Komödie von Michael Druker, in Schweden verfilmt, kommt am 5. April 2019 nach St. Tönis. Ein homosexuelles Paar will ein Kind adoptieren, doch durch einen Fehler der Adoptionsagentur ist Patrick nicht 1,5, sondern 15 Jahre alt. Der pubertierende Junge, der außerdem bereits kriminell geworden ist, wird für alle zu einer großen Herausforderung.

Für die ersten drei Termine des Sonderprogramms beginnt der Vorverkauf bereits am 2. Juni. Den Anfang macht Lars Reichow am 7. September mit seinem Kabarettprogramm "Lust". Wie sagt es Lars Reichow: "Es wird Zeit für ein paar vergnügte Einsichten. Rein ins Theater, raus aus den Schuldgefühlen! Einfach mal den Bauch auf den Kopf setzen und sich total postfaktisch amüsieren." Genau, und am 4. Oktober stellt Sebastian Pufpaff sein Programm "Auf Anfang" vor. Am 27. Oktober kommt "Viva Voce" nach St. Tönis. Die a capella Band feiert ihr 20-jähriges Bühnenleben. Und dann wird es schon wieder weihnachtlich. Am 2. Dezember sind die Klazz-Brothers & Cuba-Percussion mit "Classic and Christmas meet cuba" zu erleben. Das Jahr 2019 beginnt am 6. Januar mit dem Matinee-Neujahrskonzert. Für Kinder gibt es dann am 16. März "Die kleine Hexe", aufgeführt vom Landestheater Burghofbühne Dinslaken.

Neu ist das Sonderprogramm in Haus Vorst. Unter dem Motto "Lachen, Speisen, trinken" präsentieren Stadtkulturbund und das Krefelder Wohnzimmertheater Podio Kultur und Küche. Die Reihe beginnt am 10. August mit einem Sommerkabarett. Das Programm steht zur Zeit noch nicht fest, der Kartenverkauf dafür beginnt am 2. Juni. Die zweite Veranstaltung ist für den 29. Dezember geplant - mit dem Titel "Kabarett zwischen den Jahren". Und am 6. März 2019 gibt es ein politisches Kabarett zum Aschermittwoch.

Alle Programme und Termine sind unter Vorbehalt genannt. Das gedruckte Programm erscheint im Mai. Dann wird Peter Siegel, Vorsitzender des Stadtkulturbundes Tönisvorst, auch das Programm für die "Götterspeise", das gemeinsame Programm mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Tönis, vorstellen. Außerdem plant der Stadtkulturbund wie in den Vorjahren Theateraufführungen im Jugendfreizeitzentrum, in den weiterführenden Schulen und in KiTas.

(RP)
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