St. Töniser Frauen stehen Bonuspartien bevor

Handball-Nordrheinliga : St. Töniser Frauen stehen Bonuspartien bevor

In der Nordrheinliga kommt es in den kommenden Wochen zu Vergleiche mit dem Topteams aus Düsseldorf und Wülfrath.

In der Frauen-Nordrheinliga beginnt allmählich die heiße Phase der Saison. Sieben Partien gilt es für die Mannschaften noch zu absolvieren, sowohl im Aufstiegsrennen als auch im Abstiegskampf steckt reichlich Brisanz. Relativ gelassen kann die Turnerschaft St. Tönis den kommenden Wochen entgegen blicken.

Zwar hat es das künftige Programm absolut in sich, Trainerin Miriam Heinecke spricht im Hinblick auf die anstehenden Duelle mit den Top-Teams allerdings gerne von „Bonuspartien“, und meint damit insbesondere die Vergleiche mit den Hochkarätern Wülfrath und Düsseldorf. Misst man der Tabelle eine nicht ganz unerhebliche Aussagekraft bei, ist die Turnerschaft als Dritter aktuell selbst ein Spitzenteam. Inwieweit diese Bezeichnung nach den nächsten Herausforderungen bestehen bleibt, wird sich alsbald zeigen. Druck haben die St. Töniserinnen jedenfalls nicht. Ohne voreilig zu schlussfolgern, darf die Spielzeit schon jetzt als Erfolg gewertet werden. Bereits nach 15 Begegnungen hat die Turnerschaft die Vorjahresausbeute von 22 Zählern eingestellt. Soll am Samstag (17.45 Uhr) beim Tabellenzweiten TB Wülfrath der ein oder andere Punkt hinzukommen, werden die Gäste an ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus gehen müssen. Bei der 27:29-Hinspielniederlage gestalteten die St. Töniserinnen das Match jederzeit offen, mussten sich letztendlich jedoch der abgebrühten Spielweise des Aufstiegsaspiranten beugen.

„Über die Favoritenrolle müssen wir nicht reden. Wülfrath darf sich im Kampf um die Meisterschaft prinzipiell keinen Ausrutscher mehr erlauben, wir hingegen können befreit auftreten. Das sollte auf jeden Fall ein klarer Pluspunkt sein. Ich bin sehr gespannt, wie wir uns gegen diesen vor allem in der Breite glänzend aufgestellten Kontrahenten schlagen werden“, freut sich die Übungsleiterin auf das Wochenende. Verzichten muss die Turnerschaft im Spitzenspiel auf Anna Greverath. Dagegen gibt es bei Lena Beckers Hoffnung auf ein Comeback nach einer hartnäckigen Ellenbogenverletzung.

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