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St. Tönis: Neubau der St.-Antonius-Kita wartet auf Kinder

Einrichtung in St. Tönis : Neubau der St.-Antonius-Kita wartet auf Kinder

Zwei Millionen Euro hat das neue Gebäude gekostet. Jetzt ist es fertig, und die ersten Kinder ziehen ein. Rund 80 Mädchen und Jungen haben darin Platz.

In der vorigen Woche wurden Kisten im alten Haus ein- und im neuen Haus wieder ausgepackt. In dieser Woche erobern die ersten Kinder den Neubau der St.-Antonius-Kindertagestätte an der Corneliusstraße in St. Tönis. Gut ein Jahr ist seit dem ersten Spatenstich vergangen. Jetzt ist sie fertig, die topmoderne, lichtdurchflutete, viergruppige Kita, in der 82 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren Platz finden.

Sina Cremer, kommissarische Leiterin der katholischen Einrichtung, führt stolz durch das mit 800 Quadratmetern sehr großzügig angelegte Haus. „Turnhalle, Bistro, eine Bücherei mit Vorlese- und Kuschelecke, Bauraum, Forscherraum, Rollenspielraum und drei Atelierräume zum Werken, Malen und um mit Ton zu arbeiten“, zählt Sina Cremer beim Rundgang auf. Und weil die Kita St. Antonius ein offenes Konzept hat, können die Kinder selbst entscheiden, in welchem Raum sie den Tag verbringen möchten. „Nur für die ganz Kleinen gibt es etwas abseits eine Nestgruppe mit eigenen Sanitätsräumen und einem Schlafraum“, erklärt die kommissarische Leiterin.

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Zu den 55 Kindern, die bisher im Altbau untergebracht waren, kommen in dieser Woche 27 neue Kinder hinzu, die den Neubau für sich entdecken können. Die Adresse der katholischen Kita St. Antonius hat sich nicht geändert. Das neue Haus wurde vor den Altbau gesetzt. „Der Altbau soll im Januar abgerissen werden“, sagt Sina Cremer. Bis Mai soll dann auf dem Grundstück ein großes Spielgelände mit Matschanlage, Rutsche, Schaukeln und viel Platz zum Toben entstehen. Auch hier soll es einen abgetrennten Bereich für die U-3-Kinder geben.

Nötig geworden war der Neubau, für den die Trägergesellschaft Horizonte GmbH knapp zwei Millionen Euro veranschlagt hat, weil die bisherige Einrichtung aus den 1960er-Jahren energetisch nicht auf dem neuesten Stand und mit einem Platzangebot für zweieinhalb Gruppen viel zu klein war.