Sommergespräch mit den Tönisvorster Grünen „Die Situation für Radfahrer ist untragbar“

Tönisvorst · Auch in kleineren Kommunen wie Tönisvorst könne mehr für den über Klimaschutz getan werden, finden Britta Rohr und Roland Gobbers. Mögliche Maßnahmen: Fahrradstraßen, Mini-Wälder und moderne Schulgebäude.

Die Ecke Krefelder/Willicher/Hochstraße in St. Tönis ist unübersichtlich und vor allem für Fußgänger und Radfahrer gefährlich. Die Grünen möchten, dass der Beschluss, dort eine Fahrradstraße einzurichten, endlich umgesetzt wird.

Die Ecke Krefelder/Willicher/Hochstraße in St. Tönis ist unübersichtlich und vor allem für Fußgänger und Radfahrer gefährlich. Die Grünen möchten, dass der Beschluss, dort eine Fahrradstraße einzurichten, endlich umgesetzt wird.

Foto: Marc Schütz

Dass Tönisvorst in den vergangenen vier Jahren immer wieder in den Schlagzeilen stand, weil hier Hitze-Rekorde gebrochen wurden und die Stadt als Erste den Klimanotstand ausgerufen hat, gefällt den Tönisvorster Grünen gar nicht. Medienpräsenz ist zwar wichtig – aber nicht, wenn es um solche Negativmeldungen geht, finden die Parteisprecherin Britta Rohr und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Tönisvorster Stadtrat, Roland Gobbers. „Wir müssen die Dringlichkeit aufzeigen und nicht nur Schadensbegrenzung betreiben“, sagt Rohr im Sommergespräch mit unserer Redaktion.