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Rupert-Neudeck-Gesamtschule: Schüler helfen in sozialen Einrichtungen

Rupert-Neudeck-Gesamtschule : Schüler helfen in sozialen Einrichtungen

Zwölf Schülerinnen und Schüler der Rupert-Neudeck-Gesamtschule Tönisvorst reisten für zwölf Tage ins Ausland, um dort in sozialen Einrichtungen zu helfen.

Für die meisten Schülerinnen und Schüler aus der Region gab es dieses Jahr wieder die üblichen „Osterferien“. Eine auserwählte Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Rupert-Neudeck-Gesamtschule (RNG) Tönisvorst machte sich allerdings am Ostermontag für zwölf Tage auf den Weg in zwei unserer Nachbarländer, um getreu dem Schulmotto „menschlich, mutig, miteinander“ Mitmenschen in sozialen Einrichtungen zu helfen. In Kooperation mit dem Bauorden wurden zwei sogenannte Baucamps in Frankreich und Tschechien ausgerichtet.

In Modletin (Tschechien) waren fünf Schülerinnen und Schüler auf dem Gelände einer Gemeinschaft der Organisation „Die Arche“ untergebracht, die sich um die Pflege und Versorgung von kognitiv beeinträchtigten Menschen kümmert. Zusammen mit den Bewohnern und Mitarbeitern verrichteten sie handwerkliche Arbeiten und halfen auf dem großflächigen Gelände bei der Gartenarbeit. Innerhalb kürzester Zeit legten sie ihre Berührungsängste ab und konnten trotz zeitweiser Sprachbarrieren viel mit den beeinträchtigten Menschen lachen und über sich selbst lernen.

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Der andere Teil des Projektkurses reiste nach Schloss Weißenburg ins Elsass direkt hinter der französischen Grenze. Auch dort konnten sie handwerklich viel dazulernen und durchaus anspruchsvolle Arbeiten verrichten, bei denen vor allem auf die Nutzung natürlicher Ressourcen geachtet wurde.

Am Ende der zwölf Tage waren alle  euphorisiert durch die Erfahrungen vor Ort, sodass einige sich sogar ernsthaft vorstellen konnten, erneut in dieselbe Einrichtung zu fahren um die neuen Bekanntschaften wieder zu sehen. „Als begleitende Lehrkraft bin ich natürlich begeistert von dieser Entwicklung und hoffe, dass es den zukünftigen Projektkursen in den Baucamps ähnlich ergehen wird“, sagt Markus Kiefler.