Realschul-Förderverein wird aufgelöst

Der Förderverein der Schule wird aufgelöst: Erinnerungen an den ersten IBM-Rechner an der Schule

Mit dem Ende der Realschule Leonardo-da-Vinci wird sich nun auch der Realschul-Förderverein auflösen.

Mit der Realschule Leonardo da Vinci verabschiedet sich auch der Förderverein der Schule. 33 Jahre lang haben die Mitglieder die Schule finanziell unterstützt. Mit 15 Mitgliedern ging der Förderverein einst an den Start, in Hochzeiten hatte die Elterninitiative 250 Mitglieder. Mehr als 64.000 Euro haben sie im Laufe der Jahre zusammengetragen, auch mit Hilfe der Sparkasse und der Volksbank, die immer wieder Geld spendeten, weiß Manfred Hoffmann, von 1994 bis 1999 sowie von 2001 bis 2006 Vorsitzender und zuletzt stellvertretender Vorsitzender.

 Austauschfahrten in die USA, erste IBM-Rechner, Sportgeräte und das „Gesunde Frühstück“ konnten so mitfinanziert werden. Zwei große Projekte, die gemeinsam mit dem Michael-Ende-Gymnasium umgesetzt wurden, waren die Anschaffung der Beschallungsanlage für das Corneliusforum und die Einrichtung einer Schülerbücherei im Schulzentrum. Auch die jährlichen Projekttage der Realschule im Schloss Dilborn, die Verkehrserziehung und Aktionen wie das Anti-Gewalt-Training wurden aus der Kasse des Fördervereins gesponsert.

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Zum Abschluss hat der Verein noch einmal die Kasse geöffnet und die Abschlusszeitschrift finanziert. Außerdem gab es vom Förderverein Präsente für Schüler, die besondere Verdienste erworben haben. Bis zum Schluss hatte die Initiative noch 125 Mitglieder, obwohl die Schule nur noch einen Jahrgang hatte. Zum letzten Vorstand gehörten Ruth Jansen als Vorsitzende, Manfred Hoffmann als ihr Stellvertreter und Birgit Wagener als Schriftführerin. Kassenwartin war Carmen Kebler, Beisitzerin Elke Klinkhamels. Außerdem war Schulleiterin Monika Ricken im Vorstandsteam.

In der Kasse des Förderervereins seien jetzt noch etwa 750 Euro, weiß Manfred Hoffmann. Ein Teil des Geldes werde für die Kosten benötigt, die mit der Auflösung verbunden seien, wie etwa Notarkosten. Das Geld, das dann noch übrig bleibt, soll laut Hoffmann an den Verein „Apfelblüte“ gespendet werden, der sich dafür einsetzt, dass Kinder aus ärmeren Familien an Klassenfahrten teilnehmen oder Nachhilfeunterricht nehmen können. Auch Schultornister und die Ausstattung für den Sportunterricht hat der Verein schon für Kinder gekauft, deren Eltern sich das nicht hätten leisten können.