Tönisvorst: Probleme auf Parkplatz Höhenhöfe

Tönisvorst : Probleme auf Parkplatz Höhenhöfe

(hb) Die Reifenspuren auf dem großen Parkplatz an der Straße Höhenhöfe sprechen eine klare Sprache: Hier handelt es sich um die Spuren von „Auto-Burnout“. Bei diesem Manöver wird Vollgas mit angezogener Handbremse gegeben.

Die Reifen drehen durch und fangen an zu qualmen. Beim Donut-Driften dreht sich das Auto um die eigenen Achse. Da Autos dabei schwer zu kontrollieren sind, braucht man viel freie Fläche ohne Hindernisse. Im öffentlichen Straßenraum ist „Auto Burnout“ streng verboten. Der Polizei ist der Ort als Treffpunkt junger Autofahrer bekannt. Sie hat den Bereich im Blick und fährt ihn bei Streifen an. Zu Anzeigen kam es in den vergangenen Monaten allerdings nicht..

Reifenspuren von Auto-Burnout: Dieser „Auto-Sport“ verschleißt die Reifen und sorgt für jede Menge Gummiabrieb. Foto: Heribert Brinkmann

Eine andere Hinterlassenschaft kann man in der Containerecke finden. Zu den Glas- und Textilcontainern wurden wieder etliche Tüten mit Abfall abgelegt. Tönisvorster, die ihre Flaschen in die Glascontainer werfen, kennen das. Wie sie sagen, passiere das immer wieder einmal, dass Zeitgenossen dort ihren Müll entsorgten. Bei der Frage, wer sich darum kümmere, verweist einer auf den anderen: Der Real-Markt ist nicht zuständig, weil er nicht Eigentümer der Fläche ist. Der Parkplatz gehört dem Unternehmen Universal Investment in Frankfurt am Main. Dort verweist man auf einen externen Asset Manager.

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