Pläne für Wohngebiet hinter Schwimmbad in St. Tönis

Besprechung im nicht-öffentlichen Teil : Junges Wohnen am Schwimmbad

Hinter dem Schwimmbad „H2Oh!“ in St. Tönis soll ein neues Wohngebiet entstehen.

Er stand schon einmal auf der Tagesordnung, der Antrag der CDU-Fraktion, die Fläche hinter dem Schwimmbad in St. Tönis zu vermarkten. Jetzt erinnern die Christdemokraten im Planungsausschuss erneut an ihren Antrag und stellen ihn noch einmal zur Diskussion. Auf Wunsch der UWT-Fraktion wird die allerdings in den nicht-öffentlichen Teil verlegt, so dass das Ergebnis offen bleibt.

Fest steht, dass die Stadt zwischen Schelthofer und Roßstraße westlich des Schwimmbads ein Grundstück besitzt, auf dem fünf freistehende Einfamilienhäuser und acht Doppelhaushälften Platz finden würden. Die CDU-Fraktion hatte beantragt, dass die Stadt Gespräche mit den Eigentümern der Häuser an der Roßstraße führen soll, deren Gärten an das städtische Grundstück angrenzen. Die Idee: Wenn die Stadt Grundstücke in diesem Bereich erwerben könne, sei ein wesentlich größeres Neubaugebiet möglich. Pläne der Verwaltung zeigen, dass dann dort noch einmal fünf Doppelhäuser und zwei freistehende Einfamilienhäuser realisiert werden könnten. Angefahren werden soll das Gebiet von der Schelthofer Straße aus.

Für wen die neuen Häuser sein sollen, weiß die CDU auch schon. „Junges Wohnen“ sei das Ziel, hatte Christiane Tille-Gander, Sprecherin der CDU-Fraktion, in einer vorherigen Sitzung des Planungsausschusses gesagt. Das Gebiet sei prädestiniert für junge Familien, weil das Stadtzentrum, Schulen und Kindergärten, ein Spielplatz und das Schwimmbad in der Nähe seien. Das Neubaugebiet solle „Pfiff und Ausstattung“ haben, die Verwaltung möge einen Ideenwettbewerb ausrufen, hatten die Christdemokraten vorgeschlagen.

Ob es so kommt, ist jetzt nicht bekannt. Vermutlich wird der Plan aber in einer der nächsten Sitzungen noch einmal im öffentlichen Teil der Tagesordnung stehen.

(wic)
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