Ehepaar aus Tönisvorst sitzt im Gazastreifen fest „Wir erfahren immer nur über ein paar Ecken, wie es unseren Eltern geht“

Tönisvorst · Ein Ehepaar aus Tönisvorst versucht seit Montag, den Gazastreifen zu verlassen – bislang erfolglos. Denn der Grenzübergang zu Ägypten ist immer noch geschlossen. Die Familie in Deutschland ist in großer Sorge.

 Am Wochenende warteten viele Menschen am Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten auf die Öffnung des Grenzübergangs, um den Gazastreifen verlassen zu können.

Am Wochenende warteten viele Menschen am Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten auf die Öffnung des Grenzübergangs, um den Gazastreifen verlassen zu können.

Foto: dpa/Abed Rahim Khatib

Ein älteres Ehepaar aus Tönisvorst versucht seit einer Woche, den Gazastreifen zu verlassen – bislang ohne Erfolg. Das berichtet eine Tochter des Paares, die wie ihre Geschwister in großer Sorge um die Eltern ist. Der Vater ist 83 Jahre alt, die Mutter 76. Beide sind Deutsche, haben nur die deutsche Staatsangehörigkeit, „mein Vater lebt seit 1963 in Deutschland“, berichtet die Tochter, „wir Kinder sind in Tönisvorst aufgewachsen.“