Michael-Ende-Gymnasium Tönisvorst sammelt für Bangladesch

Michael-Ende-Gymnasium Tönisvorst : Gymnasiasten sammeln für Bangladesch

Fünftklässler des Michael-Ende-Gymnasiums (MEG) sind am heutigen Donnerstag für den Verein „Netz“ aktiv, der sich in Bangladesch engagiert. Auf dem St. Töniser Wochenmarkt bieten die Schüler gegen eine Spende selbstgekochte Marmelade und andere Spezialitäten an.

Auch Henna-Tattoos werden auf Wunsch angefertigt. Darüber hinaus helfen die Klassen 5a und 5e beim Einpacken von Einkäufen im Rewe-Markt. Vor dem Rathaus informieren die Kinder über die Projekte des Vereins „Netz“ und bieten die Möglichkeit, sich in einer Rikscha fotografieren zu lassen.

Am nächsten Mittwoch dann startet wieder der Sponsorenlauf der Schule. Statt im Klassenzimmer zu sitzen, legen die Gymnasiasten an diesem Vormittag zehn Kilometer zurück. Für jeden Kilometer gibt es Geld, gesponsert von Verwandten und Nachbarn. Die Beträge werden eingesammelt und an „Netz“ übergeben. Der Verein hat in den zurückliegenden 19 Jahren, in denen es die Kooperation zwischen Verein und dem Tönisvorster Gymnasium gibt, die Schulung von 3360 Menschenrechtsaktivisten finanziert, die sich für den Schutz von extrem armen Menschen und von Frauen einsetzen.

Außerdem konnten die MEG-Schüler seit 2008 mit dem Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ dazu beitragen, mehr als 900 bengalische Familien aus extremer Armut zu retten und Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben bereitzustellen.

Mit dem Projekt hilft „Netz“ den ärmsten Familien auf den Schwemmland-Inseln im Fluss Teesta beim Aufbau von Selbsthilfestrukturen, stellt Startkapital etwa für den Erwerb einer Rikscha, einer Kuh oder einer Nähmaschine zur Verfügung.

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