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Marienheim in St. Tönis: Die Suppenküche ist wieder geöffnet

Marienheim in St. Tönis : Die Suppenküche ist wieder geöffnet

Jeden zweiten Mittwoch kommt eine andere Suppe auf den Tisch. Das Angebot ist kostenfrei. Seit sieben Jahren gibt es die Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Cornelius im Marienheim an der Rue de Sees.

Die Suppenküche im Marienheim hat nach eineinhalbjähriger Corona-Zwangspause wieder geöffnet. Zur Feier des Tages gab es Erbsensuppe und Schwarzwälder Kirschtorte. Etwa 30 Gäste fanden sich zur Wiedereröffnung ein. Küchenchef Johannes Thelen rechnet damit, dass es in den nächsten Wochen wieder bis zu 60 Besucher und Besucherinnen werden.

Seit sieben Jahren gibt es die Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Cornelius im Marienheim an der Rue de Sees. Maria Leyendeckers, damals Leiterin des Familienzentrums Marienheim, hatte die Idee, alle zwei Wochen ein kostenloses Mittagessen für alle, die daran Interesse haben, anzubieten. „Uns war es wichtig, Menschen, die sonst vielleicht allein essen, hier in einer geselligen Runde zusammenzubringen“, sagt Johannes Thelen, der von Anfang an dabei ist.

Gemeinsam mit Franz Föhles kocht Thelen ab jetzt wieder jeden zweiten Mittwoch Suppe für 60 bis 70 Besucher, backt Kuchen und rührt Pudding an, denn nach der Suppe gibt es noch einen Nachtisch und eine Tasse Kaffee. Insgesamt besteht das Suppenküchenteam aus sechs Ehrenamtlichen. So helfen noch Willi Zboralski, Lotti Vierhaus, Gertrud Lenzen und Hedwig Engelen mit. Die Ehrenamtler kaufen ein, decken liebevoll die Tische im großen Saal des Gemeindezentrums, schenken Kaffee aus und räumen Geschirr ab.

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Im Laufe der Jahre haben die beiden Köche ein prall gefülltes Kochbuch mit Suppenrezepten zusammengetragen. „Nur Erbsensuppe und Schnibbelbohnensuppe machen wir zwei bis dreimal im Jahr, weil die so gefragt sind“, erzählen die Küchenchefs, ansonsten gebe es immer eine andere Suppe. Und obwohl die Besucher vorher nicht wissen, was auf den Tisch kommt, sind sie der Suppenküche treu und kommen gerne wieder.

Mittlerweile trägt sich die Einrichtung selbst. Die Kirchengemeinde musste nur eine Anschubfinanzierung geben und stellt Küche, Geschirr und Räume zur Verfügung. „Grundsätzlich ist das Mittagessen kostenlos“, erklärt Johannes Thelen, „aber wir stellen immer ein Sparschwein auf.“ Meistens sei das Schweinchen am Ende des Tages so gut gefüllt, dass die anfallenden Ausgaben gedeckt werden können.

Die nächsten Termine der Suppenküche im Saal des Marienheims, Rue de Sees, St. Tönis sind am 27. Oktober, 10. November, 24. November, 8. Dezember und 22. Dezember jeweils von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Es gilt die 2-G-Regel (geimpft oder genesen).

(RP)