St. Tönis: Landtagspräsident Kuper beim CDU-Frühlingsempfang

St. Tönis : Landtagspräsident Kuper beim CDU-Frühlingsempfang

Es war eine Punktlandung. Am Freitag vor der Wahl zum Europa-Parlament hatte die Tönisvorster CDU zum Frühlingsempfang ins Sportlerheim der Teutonia eingeladen. Rund 70 Gäste waren der Einladung gefolgt, nicht nur Parteifreunde, sondern auch Vertreter der Feuerwehr, der Vereine oder des Karnevals.

Sogar der Europa-Kandidat Stefan Berger war – trotz Terminstress im Endspurt des Wahlkampfes – nach St. Tönis gekommen. Die Terminwahl ist aber ein anderer besonderer Gast schuld: André Kuper, Präsident des Landtages NRW, war eingeladen, der Termin musste mit seinem vollen Kalender abgestimmt werden.

Es hat alles geklappt, und ein überglücklicher Ortsvorsitzender Dirk Louy freute sich über die zahlreich erschienenen Gäste, darunter die Landtagsabgeordnete Britta Oellers, die stellvertretende Landrätin Luise Fruhen, Bürgermeister Thomas Goßen, seine Stellvertreterin Christian Tille-Gander. Auch die beiden Fraktionsvorsitzenden Andreas Hamacher und Christian Rütten, aber auch Thomas Kroschwald, waren da. Auch Maik Giesen, MIT-Kreisvorsitzender, und Michael Landskron, JU-Vorsitzender, waren dabei.

In den Reden wurde viel der Geburtstag des Grundgesetzes, der am Vortag gefeiert worden war, erwähnt.. Das heiß diskutierte Youtube-Video des Influencers Rezo „Die Zerstörung der CDU“ kam dagegen kaum vor. Nur Stefan Berger ging kurz auf Rezo und die Demonstrationen „Fridays for future“ ein. Als Antwort müsse man auf die Erfolge der CDU zeigen.

Landtagspräsident hatte vor dem Empfang schon eine Tasse Kaffee in Tönisvorst getrunken. Er war zu Gast bei Claus Hamacher, Beigeordneter beim Städte- und Gemeindetag NRW (dessen Frau Angelika ist im Stadtrat). Er berichtete, dass sich auch in der Politik das Klima geändert habe. Nach 12 Ordnungsrufen in der vergangenen Legislaturperiode gab es in diesem Landtag bereits nach nur zwei Tagen schon 41 Ordnungsrufe. Kuper bedauerte, dass immer mehr Lokalredaktionen schließen. Die Meldungen in den sozialen Medien würden von Algorithmen gesteuert, seien gefiltert und oft einseitig. Der Kontakt zu jungen Bürgern sei extrem wichtig, unterstrich Kuper.

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