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Tönisvorst: Kuhstraße: Parkplätze auf Privatgrund sind vorerst vom Tisch

Tönisvorst : Kuhstraße: Parkplätze auf Privatgrund sind vorerst vom Tisch

Abgelehnt sind die beiden Bürgeranträge auf Änderung, beziehungsweise Aufhebung des Bebauungsplans Vo-38, der sich auf die Kuh- und die Clevenstraße im Vorster Ortskern bezieht. Das hat der Planungsausschuss am Dienstagabend einstimmig beschlossen. Allerdings sind sich die Politiker einig, dass sie den Plan komplett überarbeiten und gemeinsam mit interessierten Bürgern Ideen und Anregungen sammeln wollen, bevor es einen neuen B-Plan für den Innenstadtbereich gibt.

Abgelehnt sind die beiden Bürgeranträge auf Änderung, beziehungsweise Aufhebung des Bebauungsplans Vo-38, der sich auf die Kuh- und die Clevenstraße im Vorster Ortskern bezieht. Das hat der Planungsausschuss am Dienstagabend einstimmig beschlossen.

Allerdings sind sich die Politiker einig, dass sie den Plan komplett überarbeiten und gemeinsam mit interessierten Bürgern Ideen und Anregungen sammeln wollen, bevor es einen neuen B-Plan für den Innenstadtbereich gibt.

"Und bis dahin werden keine Parkplätze gebaut", verspricht der Ausschussvorsitzende Hans-Joachim Kremser (SPD) den Anwohnern der Kuhstraße. Der bisherige B-Plan sieht für ein Teilstück ihrer rückwärtigen Grundstücke einen Parkplatz vor. Weil die Eigentümer ihre Gärtenstücke aber nicht verkaufen wollen und eine mögliche Zufahrt sowie eine fußläufige Verbindung über Privatgrund verliefen, der ebenfalls nicht zum Verkauf steht, stellt Kremser nach einer vorgeschalteten Ortsbegehung fest: "Das geht ja hier sowieso nicht mit den Parkplätzen."

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Auch Christiane Tille-Gander (CDU) sagt nach der Begehung, die der Planungsausschuss gemeinsam mit den Politikern des Bau- und Verkehrsausschusses unternommen hat: "Wer die Gegebenheiten gesehen hat, wird feststellen, dass wir neu nachdenken müssen." Dieses neue Nachdenken solle transparent sein und das Mitwirken der Bürger ermöglichen, fordert die CDU-Frau. Allerdings, da macht Kremser den Vorstern keine falschen Hoffnungen, werde ein überarbeiteter B-Plan frühestens in zwei Jahren auf dem Tisch liegen.

Das ist besonders für die Besitzerin des Hauses an der Clevenstraße ungünstig, die bereits seit Jahren erfolglos versucht, das leerstehende Ladenlokal im Erdgeschoss ihres Hauses, in dem früher die Vorster Eisdiele war, neu zu vermieten. Schon vor einigen Monaten hatte die Frau den Antrag gestellt, die Geschäftsräume in Wohnräume umwandeln zu können. Seinerzeit wurde der Bürgerantrag vertagt, jetzt wird er in einem Zug mit dem Antrag auf Aufhebung des B-Plans abgelehnt.

Ebenfalls gar nicht zur Sprache kommt bei der Sitzung des Fachausschusses die Unterschriftenliste gegen den geplanten Neubau auf dem Kirchengelände an der Kuhstraße. Dieses Thema, bei dem es vor allem um die Parkplatzproblematik geht, soll aber in der nächsten Sitzung am 16. Mai auf der Tagesordnung stehen, teilt Kremser auf Nachfrage mit.

(WS03)