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Kreis Viersen: Waldbrandgefahr ist derzeit groß, Kreisbrandmeister gibt Tipps

Kreisbrandmeister Rainer Höckels warnt : Waldbrandgefahr ist derzeit groß

Der Kreisbrandmeister Rainer Höckels gibt Tipps zur Vermeidung von Waldbränden. 2020 hatte es in Niederkrüchten/Meinweg ein verheerendes Feuer gegeben.

Das schöne Wetter lockt viele Menschen im Kreis Viersen in die Natur. Das sonnig warme Wetter und vor allem der geringe Niederschlag sorgen allerdings dafür, dass die Vegetation leicht entflammbar ist. Damit sich ein verheerender Heide- und Waldbrand wie im April 2020 in Niederkrüchten/Meinweg nicht wiederholt, gibt Kreisbrandmeister Rainer Höckels Hinweise zum richtigen Verhalten im Wald.

Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und Menschen, die mit dem Auto in Waldgebieten unterwegs sind, sollten folgende Verhaltensweisen einhalten: Im Wald gilt Rauchverbot, auch sollten keine Zigaretten oder brennende Gegenstände in die Natur geworfen werden – auch nicht aus einem Fahrzeug. Schnell könne es zu einem Böschungsbrand am Straßenrand kommen, auch an der Autobahn, so Rainer Höckels. „Parken Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet.“ Er bittet darum zu beachten, dass das Parken in Natur- und Landschaftsschutzgebieten außerhalb der ausgewiesenen Parkflächen grundsätzlich verboten ist. „Grillen Sie in der Natur nur auf den dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote und die Vorgaben, die das Land Nordrhein-Westfalen macht“, appelliert der Kereisbrandmeister.

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Brände oder Rauchentwicklungen sollten sofort über den Notruf 112 gemeldet werden. „Hindern Sie Entstehungsbrände nur durch Wasser und das Wegnehmen brennbaren Materials an der Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen. Löschdecken und Ähnliches sind kein geeignetes Mittel im Kampf gegen Vegetationsbrände“, warnt Höckels. „Wenn Sie im Kreis Viersen nicht genau wissen, wo Sie sich befinden, suchen Sie einen der circa 1900 rot-weißen Radwegweiser in Ihrer Nähe auf. Im Falle eines Notrufs können Sie die Pfostennummer nennen, sodass eine standortgenaue Zuordnung möglich ist.“ Die ersten drei Buchstaben der Pfostennummer weisen auf die Kommune hin, die drei Zahlen beschreiben den genauen Standort (beispielsweise „GRE051“).

(msc)