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Kreis fördert mobile Jugendarbeit in Tönisvorst

Streetworker soll eingestellt werden : Kreis fördert mobile Jugendarbeit in Tönisvorst

Ein Streetworker soll eingestellt werden und sich auch um die Situation am Pastorswall in St. Tönis kümmern. Der Kreis Viersen trägt den größten Teil der Kosten.

Der Kreis Viersen will die mobile Jugendarbeit in Tönisvorst fördern. Thema ist dies in der nächsten Sitzung des Kreisausschusses. Der Kreis-Jugendhilfeausschusss hatte hierzu eine entsprechende Empfehlung an den Kreis abgegeben. Der Bedarf für eine mobile Jugendarbeit sei zuletzt auch durch die Situation am Pastorswall in St. Tönis deutlich gestiegen, sagt Michael Landskron (CDU), Vertreter der Stadt Tönisvorst im Kreisjugendhilfeausschuss.

Ursprünglich eingebracht hatte die Forderung im Jahr 2011 der Jugendbeirat der Stadt Tönisvorst selbst. Bereits 2015 bis 2020 wurde im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans seitens des Kreises Viersen der Bedarf für die mobile Jugendarbeit im Ortsteil St. Tönis festgestellt. Die Stelle konnte in der Folge jedoch nicht besetzt werden.

Doch nun scheint durch die Aufstellung des neuen Förderplans im Zeitraum 2021 bis 2025 Bewegung in die Sache zu kommen, freut sich Michael Landskron: „Dass nun der Wunsch der Jugendlichen erfüllt wird, ist klasse. Ein weiteres Mittel, um die Lage am Pastorswall für Besucher und Anwohner zu entschärfen. Zudem übernimmt der Kreis Viersen 70 Prozent der Betriebskosten der mobilen Jugendarbeit. Das bedeutet, dass neben den Personalkosten auch Ausgaben für Fortbildung und Sachkostenpauschalen gefördert werden. Von den rund 100.000 Euro fördert der Kreis 70.000 Euro, eine spürbare Entlastung für den städtischen Haushalt und eine Win-Win Situation für alle.“

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Wenn der Kreisausschuss grünes Licht für die Besetzung der Stelle gibt, muss der Rat der Stadt Tönisvorst noch die selbst zu tragenden 30.000 Euro beschließen. Dann könne die Stelle ab dem 1. Januar 2022 mit einer Fachkraftstelle besetzt werden, so Landskron.

(msc)