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Konzert des Mandolinenorchesters St. Tönis 1920

St. Tönis : Vogelstimme und Urlaubsträume

Das Mandolinenorchester St.Tönis 1920 präsentierte am Sonntag unter der Leitung von Andrea Jentges  ein höchst interessantes Konzert zum Lauschen und Entdecken in der atmosphärisch einladenden Christuskirche in St.Tönis.

Während es draußen immer wieder heftige Regengüsse gab, konnte das begeisterte Publikum  drinnen in der vollbesetzten Kirche einen musikalischen Tagesablauf mit Vogelgezwitscher vom „Morgenständchen“ (von Schwaen) bis zum „Abend am See“ (von Dünnebeil) erleben. Eine unterhaltsame Urlaubsfahrt (von Glöckner) ließ Erinnerungen an selbst erlebte Urlaube wach werden.

Mit dem „Concerto in La Minore“ von Telemann eröffnete sich dem Publikum ein weiterer  Blick in die Welt des Barock, hatte doch vorher die „Sinfonia Pastorale“ (von Giovanni Ferrandini)  überschwänglich die Vogelstimmen der Natur erklingen lassen. Das Trio „La Chaconne“ in der Besetzung Diemut Hammelrath und Ulla Drießen (Blockflöten) und Christoph Dalitz (Renaissancelaute und Theorbe) spürte durch ihre unterstützende Mitwirkung den Vogelstimmen in alter und neuer Musik in beeindruckender Weise nach.

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Auch das Jugendensemble hatte gleich nach dem „Morgenständchen“ einen Auftritt mit der „Vogelhochzeit“ (Michael Partheil), einem „Blues“ (Joep Wanders) und einem „Tanz unterm Regenschirm“ (Brigitte Klip). Am Ende dieses großartigen, aber auch eigenwilligen  Konzertes schallte ausdauernder Applaus und löste so die eher leisen und zu erlauschenden „Tagesgeräusche“ des Regens ab.