Kein Wille zum Gespräch?

Kein Wille zum Gespräch?

Man kann die IHK in die Lobby-Schublade stecken und nach der Standortanalyse für Tönisvorst einfach zur Tagesordnung übergehen. Und natürlich hat Ausschussvorsitzender Andreas Hamacher auch Recht, dass in der Wirtschaft vieles von außen abhängig ist und nicht kommunalpolitisch gesteuert werden kann. Aber über die Kritik an der Verwaltung und die Optimierung von Abläufen kann man sehr wohl reden. Zuerst mit der Verwaltung selber. Stimmt das Meinungsbild, das die Standortanalyse der IHK entwirft überhaupt, oder wurden einzelne Fälle zugespitzt? Man sollte zumindest Interesse zeigen, die Äußerungen ernst nehmen und eventuellen Kritikpunkten nachgehen.

Die kritische Resonanz bei den Betrieben hat gegenüber 2007 zugenommen. Den Fehler mangelnder Kommunikation wie bei den Sportvereinen sollte man mit seinen Betrieben nicht wiederholen. Es gibt doch die Reihe "Frühstück um 8". Oder hat das Rathaus schon den Kaffee auf?

HeribertBrinkmannheribert.brinkmann@rheinische-post.de

(RP)
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