IHK-Standortanalyse Unternehmen kritisieren Standort Tönisvorst

Tönisvorst · Die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein hat 100 Tönisvorster Betriebe befragt. Unzufrieden sind sie vor allem mit den hohen Kosten und den Leistungen der Verwaltung. Insgesamt gab es nur die Note 3,0.

 IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz (von links), Bürgermeister Uwe Leuchtenberg, IHK-Referentin Anna Kindsmüller und Wirtschaftsförderer Markus Hergett diskutierten über die Ergebnisse der Analyse.

IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz (von links), Bürgermeister Uwe Leuchtenberg, IHK-Referentin Anna Kindsmüller und Wirtschaftsförderer Markus Hergett diskutierten über die Ergebnisse der Analyse.

Foto: Marc Schütz

Woher kommen die unterdurchschnittlichen Noten für den Wirtschaftsstandort Tönisvorst? Dieser Frage gingen jetzt Tönisvorsts Bürgermeister Uwe Leuchtenberg und Wirtschaftsförderer Markus Hergett sowie Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, IHK-Referentin Anna Kindsmüller auf dem Podium sowie einige Gäste nach. Zuvor hatte die IHK im Haus Vorst ihre Standortanalyse für Tönisvorst vorgestellt – mit einem für die Stadt nicht gerade rosigen Ergebnis: Die Unternehmen geben dem Wirtschaftsstandort Tönisvorst die Note 3,0. Die Apfelstadt schneidet damit schlechter ab als die anderen in den vergangenen Jahren untersuchten Städte und Gemeinden des Kammerbezirks Mittlerer Niederrhein (2,45). „Die Kommune sollte dies als Ansporn verstehen, die Standortqualität zu verbessern“, sagte Steinmetz.