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Heimatbund St. Tönis stellt seinen 183. Heimatbrief vor

Heimatbund St. Tönis : 183. Auflage St. Töniser Geschichte auf 56 Seiten

Der Heimatbund verzichtete dieses Mal Corona-bedingt auf die gewohnte Präsentation in großer Runde unter Teilnahme der Autoren. Das erste Exemplar aber erhielt traditionsgemäß der Bürgermeister.

Die Corona-Krise hat in diesem Jahr so manche Aktivität verhindert, allerdings nicht den Druck der 183. Ausgabe des St. Töniser Heimatbriefs: Im Heimathaus an der Antoniusstraße erhielt Bürgermeister Thomas Goßen (CDU) das erste Exemplar. Der Heimatbund verzichtete diesmal auf die gewohnte Präsentation in großer Runde.

Schon bei der Zusammenstellung der Inhalte lief einiges anders: Erstmals kommunizierte das Redaktionsteam, bestehend aus Peter Steppen, Udo Beckmann, Ulli Triebels und Guido Beckers, per Videokonferenz. Nicht nur die Entstehung des 56-seitigen Heftes ist von dem Virus geprägt: Guido Beckers geht auf fünf Seiten auf die Pandemie ein, beschreibt, wie sie den Ort und die Menschen verändert. In dem Beitrag „Erinnerungen an Hans Kutz“ geht es um eine andere Katastrophe, die der damals 15-jährige Kutz als Feuerwehrmann im Dezember 1943 erlebte: „Wir standen auf der Bismarckstraße. Es war so heiß, da viele Häuser brannten.“ Die stickige Luft, besonders durch Brandbomben, sei kaum zu ertragen gewesen.

Udo Beckmann widmet einen Text dem Künstler Walter Dahn, und Ulli Triebels macht deutlich, dass es alles andere als selbstverständlich ist, dass die Mühle jetzt 250 Jahre alt wird. Das St. Töniser Wahrzeichen war mehr als einmal in einem beklagenswerten Zustand. „Früher Anfang, jäher Absturz, später Aufbau“, lautet die Überschrift des Beitrags von Michael Braun über die Tack’sche Spar- und Darlehnskasse. Guido Beckers widmet einen Text Wilma Jansen, die für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Der 56 Seiten starke Heimatbrief wird den knapp 1200 Mitgliedern des Heimatbunds jetzt zugestellt.

(barni)