Franz-Josef Semnet, Statiker bei der Stadt Tönisvorst, begeht 25-jähriges Dienstjubiläum

25-jähriges Dienstjubiläum : Der Statiker der Stadt Tönisvorst

Ein Statiker muss sämtliche Materialien beherrschen. Räumliches Vorstellungsvermögen haben. Eine genaue wie sorgfältige Arbeitsweise. Er muss rechnen können. Genauer: Mittels mathematischer Methoden herausfinden, ob Materialien und Konstruktion gemeinsam sämtliche Lasten tragen können.

Und ob sie das auch bei starkem Wind oder sogar einem Erdbeben – wie hier am Niederrhein – tun. Die Stadt Tönisvorst hat ihren eigenen Statiker: Franz-Josef Semnet (63), den viele Kollegen als ausgleichend und besonnen beschreiben. Ihm konnte jetzt Bürgermeister Thomas Goßen zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratulieren.

Angefangen hat er bei einem Stahlbau-Spezialisten als technischer Zeichner – seinerzeit in der Ausbildung. Dem folgte später das Studium für Bauingenieurwesen an der Fachhochschule Aachen. Mit dem Diplom-Ingenieur in der Tasche arbeitete er zunächst als Statiker und Projektleiter bei einer Firma in Viersen und später Kaldenkirchen. Einige Jahre später spezialisierte er sich durch eine Zusatzausbildung an der „Schweiß-Lehr- und Versuchsanstalt“ in Duisburg zum Schweißfachingenieur. Als Statiker, Projektleiter und Schweißaufsichtsperson wurde die Stadt Tönisvorst schließlich auf den Experten im Rahmen eines gemeinsamen Termins aufmerksam und warb ihn ab. Das war vor rund 25 Jahren.

(RP)
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