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Fit werden auf dem Trimm-dich-Pfad in St. Tönis

Tipp der Woche : Fit werden auf dem Trimm-dich-Pfad

Für die Fitness-Geräte an der ehemaligen Schluff-Trasse in St. Tönis braucht es keine Clubmitgliedschaft und keine Öffnungszeiten. Die Benutzung ist kostenlos und leicht zu verstehen.

Es sind nur sechs Geräte, die auf dem Grünstreifen an der ehemaligen Schluff-Trasse zwischen der Viersener Straße und der Cornelius­straße stehen, aber wer an ihnen regelmäßig trainiert, der merkt schon bald, dass er mehr Kraft und mehr Muskeln bekommt. Da die Geräte zum größten Teil mit Hinweisschildern versehen sind, ist die Benutzung einfach. Die Schilder erklären, was getan werden muss und worauf man achten soll. An einigen Geräten sind sie allerdings verschwunden beziehungsweise abgekratzt worden. Da muss der Benutzer seine Fantasie spielen lassen.

Los geht es am „Side Swing“ und „Walker“ an der Viersener Straße. Hier werden die Hüftmuskulatur und die seitliche Rückenmuskulatur trainiert. Es sind zwei Geräte, die dort kombiniert sind. Bei dem äußeren Gerät werden beide Beine nach rechts und links geschwungen. Es dauert einen Moment, bis man sich „eingegroovt“ hat, aber dann merkt man die Dehnung in der Hüfte. Wer die Übung zu lange macht, der hat beim Absteigen allerdings das Gefühl, etwas wacklig auf den Beinen zu sein. Deshalb sollte die Übung mit Vorsicht und mehreren Pausen ausgeführt werden.

Für die zweite Übung an diesem Gerät, den „Walker“ in der Mitte, braucht es etwas mehr Koordination, denn die Beine müssen gegengleich nach vorne und hinten bewegt werden. Die Übung ist nicht ganz so schwungvoll, sorgt aber ziemlich schnell für einen schwungvollen Po, denn die Gesäßmuskulatur wird dabei gut trainiert.

Am nächsten Gerät, das auf den ersten Blick an ein Fahrrad erinnert, werden Schulter, Arme und der Rücken trainiert. Die Übung auf dem Gerät ist sehr leicht und darf oft wiederholt werden. Dafür hat die nächste Übung es in sich. An den beiden Metallstangen stützt man sich mit den Armen ab und bringt die Beine entweder ausgestreckt oder – das ist für Einsteiger etwas leichter – angewinkelt in die Waagerechte. So werden die unteren Bauchmuskeln in Form gebracht.

Das nächste Gerät, das wie ein Fahrradständer aussieht, ist nicht selbsterklärend, und leider fehlt hier das Piktogramm, das bei der Eröffnung des Fitness-Parcours vor zwei Jahren eine Erklärung geliefert hat. Vermutlich geht es darum, die Arme mit Liegestützen zu stärken.

Das fünfte Gerät ist wieder leichter zu benutzen, da selbsterklärend, aber nicht leicht für Untrainierte. Man legt sich auf die schwarze Matte, den Kopf nach oben, wo die Hände sich an der Metallstange festhalten. Jetzt heißt es: Beine gestreckt in die Höhe bringen. Ein Hoch auf die Bauchmuskeln.

Das sechste und letzte Gerät ist bei Kindern sehr beliebt. Es ist ein Kletterelement und vielseitig nutzbar. Eine Übung, auf die man nicht direkt kommt und die den Rücken, den Bauch und die äußeren Oberschenkelmuskeln trainiert, ist auf dem Piktogramm zu sehen. Die weitere Verwendung, wie etwa das Hangeln von Stange zu Stange, bleibt dem Benutzer selber überlassen.

Generell gilt: Wer Muskeln aufbauen möchte, sollte alle Übungen in Zehner-Einheiten mit mindestens zwei, besser drei Wiederholungen durchführen und das zwei- bis dreimal in der Woche.