Die Stadt Tönisvorst bietet einen kostenlosen Service zur Beseitigung von Schädlingen an.

Kostenloser Service der Stadt : Hauseigentümer sollten Ratten nicht selbst bekämpfen

Die Stadt Tönisvorst bietet einen kostenlosen Service zur Beseitigung von Schädlingen an. Die Bürger sollten nicht selbst tätig werden.

Die „Ordnungsbehördliche Verordnung“ über die Rattenbekämpfung im Gebiet der Stadt Tönisvorst stand auf der aktuellen Tagesordnung im Hauptausschuss. „Die bisherige Verordnung war aus dem Jahr 1990. Es gab Anpassungsbedarf“, erklärt Bürgermeister Thomas Goßen.

Viel geändert hat sich allerdings nicht. Nach wie vor, das sagt der Bürgermeister noch einmal deutlich, sei die Stadt zuständig für die Beseitigung von Schädlingen wie Ratten auf öffentlichen und auch auf privaten Grundstücken. „Wir bieten die Beseitigung von Ratten und anderen Schädlingen als kostenlosen Service an“, sagt der Bürgermeister. Es handle sich hierbei im weitesten Sinne um eine Gefahrenabwehr, denn Ratten könnten Krankheiten übertragen.

Wer Ratten auf öffentlichen Flächen oder auch in seinem eigenen Garten sieht, sollte sich an die Stadt wenden und das melden. „Wir werden dann tätig“, verspricht Goßen. Die Bürger selbst sollten keine Köder mit Rattengift auslegen, weil sie Gefahr laufen, dadurch das Grundwasser zu vergiften. Jörg Friedenberg vom Fachbereich Tiefbau teilt außerdem mit, dass die Stadt zweimal im Jahr gezielt Köder in Kanälen auslege, um der Rattenplage Herr zu werden. Die Kanaldeckel würden dann mit einem blauen Punkt gekennzeichnet.

Auch die Bürger könnten dazu beitragen, dass die Ratten sich nicht so schnell ausbreiten: „Niemand sollte Essensreste in die Toilette schütten.“ Auch auf dem Kompost in den Grünanlagen lockten weggeworfene Brötchen und andere Essensreste Ratten an und dienten ihnen als Nahrung.

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