Die Mittelstandsvereinigung der CDU Tönisvorst zeichnet Christoph Kohnen aus St. Tönis als „Unternehmer des Jahres 2018“ aus.

CDU-Mittelstandsvereinigung : Mann mit zwei Leidenschaften: Autowerkstatt und Feuerwehr

Die Mittelstandsvereinigung der CDU Tönisvorst zeichnet Christoph Kohnen aus St. Tönis als „Unternehmer des Jahres 2018“ aus.

Mit rund 30 Gästen war das traditionelle Martinsgansessen der MIT Tönisvorst besser besucht als sonst. Was auffiel: Die MIT-Mitglieder, die an diesem Abend den „Unternehmer des Jahres“ küren wollten, waren nicht unter sich. So nahm nicht nur die Landtagsabgeordnete Britta Oellers teil, sondern auch der im September gewählte neue Vorsitzende der CDU Tönisvorst, Dirk Louy. Aber auch die Fraktion war prominent vertreten: So kamen mit Christian Rütten einer der beiden Fraktionsvorsitzenden und die Fraktionsgeschäftsführerin Anja Lambertz-Müller mit ihrem Mann Michael Lambertz ins „Tafelsilber“ in Vorst. Mit Maik Giesen war auch der MIT-Kreisvorsitzende dabei.

Zwischen den Gängen stand die Ehrung an. Die Mittelstandsvereinigung der CDU Tönisvorst verleiht bereits zum zwölften Mal den Preis „Unternehmer des Jahres“. Im Jahr 2018 geht der Preis an Christoph Kohnen, Inhaber der Autowerkstatt Kohnen an der Mühlenstraße 53 in St. Tönis. Das heute dreizehnköpfige Team bietet in der freien Werkstatt für alle Fahrzeugmarken im Verbund der „Automeister“ unter einem Dach Werkstatt, Reifenservice und Fahrzeugverkauf an. Außerdem ist Christoph Kohnen seit 35 Jahen stark bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Seit 15 Jahren ist er dort als Gruppenführer und Ausbilder tätig. Manche Wochen bringen für Kohnen vier Abendtermine mit sich, und da sind die Einsätze der Feuerwehr nicht eingerechnet.

Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen sein 50-jähriges Bestehen feiern. 1967 gründeten die Eltern Lorenz und Anna Kohnen den Betrieb. Viele ältere St. Töniser erinnern sich noch an die Tankstelle mit angeschlossener Werkstatt an der Willicher Straße. Nach zwei Lehren zum Kfz-Mechaniker und -Elektriker und der Meisterschule stieg Sohn Christoph 1993 in das Familienunternehmen ein. Zwei Jahre später, 1995, wagte die Familie dann den großen Schritt in die Zukunft: Sie kaufte das städtische Grundstück an der Mühlenstraße und baute dort neu. Statt 500 Quadratmetern verfügte die Werkstatt jetzt über 2000 qm.

MIT-Vorsitzender Georg Körwer würdigte den unternehmerischen Erfolg: „Im Spannungsfeld Wachstum, Bürokratie und Digitalisierung in einer immer anspruchsvoller werdenden Welt hat Christoph Kohnen immer gute Entscheidungen getroffen.“ 2013 nahm der Betrieb am Wettbewerb „Werkstatt des Jahres“ teil und brachte es unter die zehn besten freien Werkstätten Deutschlands. Dabei ist Kohnen stolz auf seine Mitarbeiter. „Kein Erfolg ohne das richtige Team.“