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Der Verein Bürgerbus Tönisvorst bekommt ein neues Fahrzeug

Tönisvorst : Neuer Bürgerbus fährt ab November

Zurzeit sind die Fahrer des Vereins Bürgerbus Tönisvorst nicht im Einsatz. Doch sie freuen sich auf einen neuen Bus. Das neue, hochmoderne Gefährt soll im November zur Verfügung stehen.

Der Bürgerbus Tönisvorst kann weiterhin seinen Fahrdienst nicht wieder aufnehmen. Dies teilt Manfred Hoffmann, Sprecher des Vereins Bürgerbus Tönisvorst, mit. Grund seien die aktuellen Vorgaben der Behörden zur Eindämmung des Coronavirus. „Außerdem gehören die meisten Fahrerinnen und Fahrer aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe“, erklärt Hoffmann.

Ob der Bürgerbus die St. Töniser im Mai wieder zum Arzt und in die Innenstadt fahren könne, hänge vom Verlauf der Pandemie ab. „Wir werden unsere Fahrgäste zeitnah über die Presse informieren“, verspricht der Sprecher. Statt auf die aktuelle, eher unerfreuliche Situation schauen die Mitglieder des Vereins lieber in die Zukunft: Für November erwarten die Bürgerbusfahrer ein neues, hochmodernes Gefährt.

Seit zwei Jahren ist das Vorstandsteam auf der Suche nach einem geeigneten Bus. „Man könnte meinen, der Erwerb eines neuen Bürgerbusses erfolgt wie beim privaten Pkw: ein Fahrzeug finden, konfigurieren, und in drei bis sechs Monaten wird es geliefert – dem ist leider nicht so“, erklärt Hoffmann. Zunächst mussten nämlich Förderanträge ausgefüllt werden, dann musste ein Anbieter ausgesucht werden, und jetzt muss der Mercedes-Niederflur-Sprinter, der auf für die Mitnahme von Rollstühlen geeignet ist, noch so umgebaut werden, dass aus ihm ein Bürgerbus mit Plätzen für acht Fahrgäste wird.

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Der Aufwand macht sich bei den Kosten bemerkbar. „Durch diese aufwendigen Umbauten liegt der Gesamtpreis bei 100.000 Euro“, sagt der Sprecher. Aber die zahlt nicht der Verein, dessen Fahrer alle ehrenamtlich unterwegs sind. Vielmehr wird der Kauf des neuen Bürgerbusses mit 60.000 Euro vom Land unterstützt. Die Stadt Tönisvorst beteiligt sich mit 40.000 Euro an der Neuanschaffung. Verkehrsträger sind die SWK Stadtwerke Krefeld, die auch Schnittstelle zwischen dem Verein und der Landesregierung sind und für die Bestellung und Kaufabwicklung des Fahrzeugs zuständig waren.

(wic)