CDU Tönisvorst reagiert auf Kritik an Antrag zu Warnwesten für Kinder

Nach Kritik an CDU-Antrag : Warnwesten: CDU reagiert auf Kritik

Ein Antrag der Christdemokraten sorgte für Ärger in zwei Vereinen.

Solange die Tönisvorster Kinder für den Straßenverkehr mit Warnwesten ausgestattet werden, sei es egal, wer dafür verantwortlich ist. So reagiert die CDU-Fraktion auf die Kritik der Vereine „Round Table“ und „Handwerker in Tönisvorst“ (HiT) an ihrem Antrag, die Stadtverwaltung möge Warnwesten aus Landesmitteln für Kindergartenkinder anschaffen.

„Für uns ist wichtig, dass alle Kinder in Tönisvorst Warnwesten erhalten, da sind wir mit Round Table und HiT gleicher Auffassung“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Rütten. „Dabei ist es der CDU egal, von wem gute Ideen kommen.“ HiT und Round Table hatten beklagt, das Thema längst angegangen zu sein. Die Christdemokraten geben an, im Rahmen des Antrags Kontakt zu städtischen Tageseinrichtungen aufgenommen zu haben – die von dem Thema noch gar nichts gehört hätten. „Daraufhin waren wir der Auffassung, das Thema mit einem Antrag anzuschieben“, sagt Rütten.

Zudem sei es einem Gelingen eines Projektes nur förderlich, wenn es von mehreren Akteuren angepackt werde. „Wir sind HiT und Round Table dankbar für ihr Engagement. Die Sicherheit unserer Kinder liegt uns doch allen am Herzen. Für uns ist wichtig, dass Tönisvorst nach einer solchen Aktion besser dasteht als zuvor“, sagt Rütten. Etwas erstaunt habe ihn der Offene Brief, in dem die Kritik geäußert wurde. Ein Griff zum Telefonhörer hätte demnach Unklarheiten ausräumen können.

Laut CDU ist der Antrag weiterhin Thema im kommenden Ausschuss für Bau-, Energie-, Verkehrs- und Umweltausschuss am Mittwoch, 5. Februar, 18 Uhr, im Rathaus St. Tönis, Hochstraße 20a.

(emy)